Beiträge vom: Mai, 2008


Autor: admin

Das Straßennetz der Millionenmetropole Mexiko City ist zwar nicht das allerbeste, aber man kann sich auf den meist asphaltierten Straßen in der Stadt und dem Umland - teils durch Autobahnen miteinander verbunden - ganz gut fortbewegen.

Mexico city © flickr/  edans

Mit dem Auto durch die Straßen rasen ist gar nicht möglich, denn an vielen Stellen befinden sich TOPES – auch als Speedbreaker oder Tempobremser bekannt. Auf diese Weise soll ein zu schnelles Fahren in Mexiko unterbunden werden. Es gibt fast alle 400 Meter einer diese Geschwindigkeitskontrollen, das erübrigt zusätzliche Radarfallen. Stellen Sie sich deshalb auf eine durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit von 60 km/h in Mexiko ein.

traffic in mexico city © fllickr.com / alex-sWenn man auf das Auto verzichten kann, so steht den Einheimischen und Touristen die Metro zur Verfügung - ist schneller und auch besser für die Umwelt. Sollten längere Strecken ins Umland geplant sein, so empfielt sich der Linienbus, der Sie fast überall hinbringt.

Die 20-Millionen-Metropole Mexico City verfügt über unzählige mehrspurige Schnellstraßen (oft 6 bis 8 Fahrbahnen). Ungefähr 3 Millionen Fahrzeuge fahren täglich durch die Region der Innenstadt und Umgebeung. Da es viele Autos gibt, ist Luftverschmutzung – Smog – ein Thema in der Metropole. Die Regierung von Mexico City hat sich Maßnahmen gegen den Kampf der bedrohlichen Umweltsituation überlegt.

mexico city © flickr / alex-s

Zum war die Einführung eintägiger Fahrverbote geplant. Dies sollte den Gebrauch von Mitfahrzentralen bewirken oder auch das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel. Eine weitere Maßnahme soll einen Standard für alle Motoren einführen, so dass ältere Autos teils umgerüstet werden müssen, um sich den neuen Richtlinien anzupassen. Die Pflicht von eingebauten Katalysatoren, sowie der Einsatz schwefel- und bleiarmer Kraftstoffe soll die Umweltsituation zusätzlich verbessern. Bislang konnten jedoch die geplanten Maßnahmen wegen der wirtschaftlichen Situation des Landes nicht alle umgesetzt werden.




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Autor: Yvonne

London ist eine Stadt, die im Rest Europas und ganz besonders in Deutschland große Beliebtheitswerte besitzt.

London City Center

Warum ist das so ist - schließlich waren die Engländer historisch mit den Festlandbewohnern nie ganz grün - ist eine interessante Frage.Die sollen bitte die Sozialwissenschaftler unter sich klären! Wir anderen setzen uns in einen Flug für 50 Euro zur Hauptstadt Englands und, na klar, gehen shoppen!

Wo kauft es sich ein in London? Das hängt stark davon ab, was man haben möchte. Ein traditionelles aber dafür ziemlich riesiges Einkaufscenter namens Bluewater befindet sich etwas außerhalb von London. Da kann man sehr lange sehr viel für eine Menge Geld herumlaufen und einkaufen. Gleichzeitig beinhaltet das Center ein Multiplex-Kino, Bars und Cafés für alle, die sich vom Trubel ausruhen möchten.    [...mehr]



Autor: Yvonne

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Vor ein paar Jahren bin ich mit ein paar Freunden für 3 Tage nach Prag gefahren. Die Stadt lockte mit billigem Bier, relativer Nähe zu Deutschland und einem großen kulturellen Angebot.

Prag hat knapp 1,2 Millionen Einwohner und ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik. kathedrale-von-san-vito-in-prag.jpgIm Zuge der weltweiten Öffnung des Ostblocks wurde Prag durch die sogenannte “Samtene Revolution” 1989 weitgehend gewaltfrei demokratisiert und ist seit 1993 Hauptstadt der unabhängigen Tschechischen Republik. Zur Geschichte von Prag konsultiere man den enstprechenden Wikipedia-Artikel.

Für uns war die Stadt interessant, weil sie einerseits als Party-Metropole für Klassenfahrten (billiges Bier) und anderseits als historische Kulturstadt gilt, in der es eine ganze Menge zu erforschen gibt. Und tatsächlich: Die Prager Altstadt ist eine der wunderschönsten Architektur- und Atmosphäre- Eindrücke, die eine Metropole überhaupt bieten kann.

dancing-house-in-prag.jpgNicht umsonst ist das Zentrum von Prag seit 1992 Teil des UNESCO-Kulturerbes. Wer nachts auf der Karlsbrücke spazierengeht und seinen Blick über die Moldau schweifen lässt, den wird die lichterübersähte Stadt schwer beeindrucken. Das Wasser des Flusses, der auch Moskau durchquert, scheint im Sternenlicht zu funkeln. Mit etwas Glück ist der Himmel wolkenfrei - Prag im Mondschein wirkt so intensiv, dass es einen beinahe gruselt.

pragerinnen.jpgLeider ist Prag genau deswegen ein beliebtes Touristenziel geworden. Dabei sind es nicht die anderen Touristen, die den Urlauber stören, sondern eine unerfreuliche Nebenwirkung der vielen Fremden in der Stadt: Prostitution.

Ich habe noch nie eine Stadt gesehen, in der sich so viele Vertreter des horizontalen Gewerbes tummeln, wie in Prag. Egal, wo man sich rumtreibt, immer ist es möglich, dass man mehr oder weniger höflich gefragt wird: Ob man nicht Lust auf etwas Oralverkehr nach der anstrengenden Museumsbesichtigung habe? Für mich war es erschreckend, wie viele Frauen in Tschechien offensichtlich keine andere Wahl haben, als auf diesem Weg ihr Geld zu verdienen. Gleichzeitig hat mir dieses “Feature” der Stadt das Reiseerlebnis gehörig versaut. Das Flair wollte sich einfach nicht so recht einstellen…

Was für manche nach der Erfüllung feuchter Single-Träume klingen mag, ist traurige Realität: Prag ist die Stadt der Hochkultur, des preiswerten Essens und - leider! - der Prostitution. Letzteres zieht das Stadtbild auf Dauer in den Dreck, hoffentlich bessert sich dieser Zustand in den nächsten Jahren.




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Autor: Yvonne

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Shanghai. Stadt des Verbrechens, Stadt des Glücksspiels, Handelszentrum, Kriegsschauplatz, Stadt der Denker, Millionenstadt… Shanghai hat sich in den letzten zweihundert Jahren einem westlichen Zugriff über Kategorisierungsversuche immer wieder entzogen.

Ich kannte Shanghai vor allem aus den Anfangsszenen von Apocalypse Now. Martin Sheen erwacht hier unter dem Flügelschlag eines Ventilators, während dem Zuschauer “The End” von den Doors in den Ohren klingt - Shanghai als Anfang vom Ende.

shanghai-inner-city-nachts.jpgDie Stadt am Jangtse-Delta musste aus westlicher Sicht oft herhalten für die Kulisse eines gefährlichen Molochs, in dem die chinesische Mafia regiert und ein falscher Schritt das rasche Ende bedeuten kann. Dabei wurde gerade im 20. Jahrhundert Shanghai Schauplatz einer rigorosen Säuberungsaktion, was Kriminalität und Prostitution betraf. 1949 griff die neu eingesetzte kommunistische Regierung hart durch, riss ganze Wohnviertel ab und stellte eine neue Ordnung auf. Diese hielt aber nicht lange - bis 1980 erlebte Shanghai zwar keine Prostitution mehr, dafür aber starken wirtschaftlichen Niedergang und bewusstes Kleinhalten der chinesischen Regierung in Peking.

das-atrium-des-grand-hyatt-shanghai.jpgSeit nunmehr fast 30 Jahren aber ist Shanghai wieder auf dem Weg zur einstigen Größe, schließlich befand sich hier noch im 19. Jahrhundert bis zur Jahrhundertwende einer der florierendsten Handelsplätze Chinas. Bis 1949 waren am Handel viele ausländische Firmen beteiligt, die durch die Kommunisten nach Honkong vertrieben wurden. Die Stadt befand sich also anderthalb Jahrhunderte lang in einem Hin und Her zwischen Handel und Verbrechen, Metropole und Moloch, Boomtown und Stadt von Gestern.

So viel Geschichte und Instabilität, wie präsentiert sich Shanghai dem heutigen Besucher?

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Ziemlich laut. Und voll. Und exotisch. Und rauh. Und nur eingeschränkt der englischen Sprache mächtig. Shanghai soll zur Expo 2010 eine Zukunftsmetropole werden, eine Spielwiese für Architekten und andere Kreative, die im Auftrag der chinesischen Regierung eine Masse von futuristischen Hochhäusern aus dem Boden stampfen.

spooky-autobahn.jpgEs gibt auch eine Altstadt, “Old City”, die mutet ein bisschen an wie Chinatown aus Blade Runner, vor allem bei schlechtem Wetter. Die Überlagerung von nachgebauten Häusern “alter” Bauweise und Fast-Food-Ketten mit Neonreklame macht einen ganz besonderen Eindruck auf den Besucher.

Die Innenstadt mit ihren Hochhäusern ist natürlich auch ein Touristenziel, man sollte nur aufpassen, dass man nicht von den teilweise arg rücksichtlos rasenden Autos, Fahrrädern und Menschen über den Haufen geworfen wird. Im Zentrum lässt sich auch viel und teuer einkaufen, wer auf billige Fälschungen steht, geht lieber zu einem der unzähligen lokalen Billigmärkte. Einfach mal den Rezeptionisten des Hotels fragen, die kennen sich meistens ganz gut aus.

verkehr-in-shanghai.jpgWichtig in Shanghai, wie überall in China: Verhandeln, durchsetzen, nicht einschüchtern lassen. Viele Bettler und Abzocker stürzen sich auf die Touristen, gleichzeitig bietet sich aber Leuten, die sich nicht über den Tisch ziehen lassen, imposante Eindrücke in der sich gerade wieder aufrichtenden Metropole einer neuen Weltmacht.

Auf umdiewelt.de wurde ein sehr schöner Reisebericht von 2005 gepostet, lesen lohnt sich. Worauf noch zu achten ist, man muss sich unbedingt bei der Polizei melden, sollte man länger als 3 Tage in Shanghai bleiben. Das ist ein Schmankerl der chinesischen Bürokratie, Infos dazu gibts z.B. hier und hier.

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Fazit: Shanghai bietet Modern und Alt im Überfluss, vermischt mit einer Extraportion Hektik. Dafür ist diese Stadt voller Adrenalin, leben möchte ich nicht da, für eine Reise ist ein Aufenthalt hier jedoch ein unvergessliches Erlebnis.

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