Beiträge vom: Juni, 2008
Manhattan, der wohl bekannteste Teil New Yorks untergliedert sich in diverse Teile, wovon dieser Artikel den Süden, auch Downtown genannt, behandelt. Zu Downtown zähen alle Teile südlich der 14th Street.
Meine Spaziergänge durch Manhattan begannen grundsätzlich ganz im Süden, dem Battery Park. Dieser großzügig angelegte Park besticht durch seine Grünflächen und Denkmäler, sowie diverse Museen, die ich mir nach und nach angesehen habe. Zu nennen sind hier im Besonderen das Castle Clinton National Monument, das Museum of Jewish Heritage, das National Museum of the American Indian und das Skyscraper Museum.
Nach einem kleinen Snack ging ich weiter durch das Financial District, in dem man vor der Börse, der Wall Street, zwei der wohl bekanntesten Statuen zum Thema Finanzen sehen kann. Den Bullen und den Bären. Sie stehen für die Ups (Bulle) und Downs (Bär) der Börse und sind etwa menschenhoch aus Bronze. Unbedingt zu besuchen ist hier auch Ground Zero, der Ort der Twintowers, die am 11.09.2001 Opfer des wohl größten Terroranschlags der neueren Geschichte wurden. Die Gedenkstätte lädt zum Nachdenken ein, wenn hier auch schon neue Türme gebaut werden.
Hält man sich auf dem Weg nach Norden immer rechts, kann man Little Italy und China Town besuchen, die beide ihren Namen vollauf gerecht werden. Die Einwohner dieser Viertel stammen hauptsächlich aus den jeweiligen Staaten und haben sich eine kleine Enklave in der Fremde aufgebaut. Restaurants im Landesstil laden zum Verweilen ein und die kleinen Läden in Chinatown erinnern an asiatische Märkte mit ihren günstig zu erstehenden Plagiaten. In Little Italy werden die italienischen Feiertage ausgiebig im Landesstil gefeiert und sind auf jeden Fall einen Besuch wert.
Hält man sich links auf dem Weg nach Midtown kommt man unweigerlich in die wechselnden Szeneviertel wie Tribeca, beliebt bei den „Reichen und Schönen“ aufgrund seiner zahlreichen Szenerestaurants oder SoHo, dem Künstlerviertel der 80er Jahre, heute noch bekannt aufgrund seiner vielen Comic- und moderne Kunstläden und dem Yuppiestil seiner Bewohner.
Der Weg durch das West Village, einem recht vornehmeren Teil von Greenwich Village, der heute durch seine stylischen Schwulenbars einen Besuch mehr als rechtfertigt führt uns seitlich von Westen her durch die restlichen Teile Downtowns. Hierzu gehört natürlich auch Greenwich Village an sich. Die hauptsächlich studentische Bevölkerung genießt hier die Freizeit in schmucken Kaffeehäusern und Weinbars, die den Stil dieses Stadtteils neben kunstvoll gestalteten kleinen Häuser, im Gegensatz zu den sonst allgegenwärtigen Hochhäusern der Stadt, prägen.
Als östlichen Abschluß Downtowns darf East Village nicht vergessen werden. Es ist östlich des Broadway zu finden und erinnert an die Punk- und Kunstbewegungen der 80er und 90er Jahre. Dieser Stil ist durch die Bewohner dieser immer noch aktuellen Szene weiterhin lebendig, wobei auch Immigrantencommunities aus der jüdischen, hispanischen und ukrainischen Kultur immer mehr das Stadtbild prägen. [...mehr]
Die EM ist in vollem Gange und die Euphorie ist nicht zuletzt durch den “grandiosen” Sieg gegen Österreich um ein Vielfaches gestiegen.
Eben diese Euphorie entgeht auch keinem Touristen. Waren sonst in erster Linie der Berliner Dom, die Gedächtniskirche oder die Hackeschen Höfe beliebte Ziele, werden diese zu Zeiten in denen der Fussball regiert eher als Pflichtaufgabe angesehen um dann später mit ruhigem Gewissen zu einen der zahlreichen Public Viewingplätzen in Berlin zu gehen. Aber genau das macht eine Millionenstadt wie Berlin doch aus, oder? Wenn es ein Event gibt, ist Berlin darauf vorbereitet und immer eine Reise wert, so auch zur EM. Berlin ist zwar arm aber sexy. [...mehr]
Die Stadt New York im gleichnamigen Staat wurde am Anfang von ursprünglich niederländischen Siedlern aufgebaut, bevor sie 1664 von der englischen Navy eingenommen wurde und nach deren damaligem Befehlshaber, dem Herzog von York benannt wurde. Erst zehn Jahre später sollte sie auch offiziell dem englischen Reich zugeordnet werden.
Aus dem Stück Land, das 1626 den Indianern abgekauft wurde, entwickelte sich rasch eine Stadt, die noch heute einen ganz besonderen Reiz ausstrahlt.
New York, besonders im Blickpunkt hier Manhattan, als Einheit ist schwer zu beschreiben, da es aus so vielen verschiedenen Teilen besteht, die ihrerseits alle eine eigene Daseinsberechtigung haben.
Im Süden beginnt der Big Apple mit dem Battery Park, einer Parkanlage, die bald ins wirtschaftliche Herz Manhattans übergeht. Hier ist unter vielen Firmensitzen auch die Wall Street beheimated, als Herzstück des Financial Districts.
Darüber türmen die wohl bekanntesten Sites wie Little Italy, Little China und die Szenebezirke Greenwich Village, Soho und Tribeca. Außerdem kennt man die Upper East Side, Upper West Side und den Centralpark, bevor man in die „schlechteren Bezirke“ wie Harlem übergeht.
Die Aufteilung von Manhattan in seine Bereiche umschließt auch eine Aufteilung in Lebensanschauungen. So findet man die meisten Künstler im südlichen Teil der Insel, die wohlbetuchten Bewohner in der Mitte und die hauptsächlich durch Gewalt und Kriminalität gerühmten Bezirke im Norden.
Die einzelnen Teile und die Möglichkeiten, sich dort zu vergnügen und sie zu bereisen möchte ich diese Woche noch genauer vorstellen. Nur so viel sei schon jetzt gesagt, in Manhattan, der von Frank Sinatra besungenen „Stadt, die niemals schläft“ findet jeder seine Nische und die Faszination dieser vielfältigen Metropole zieht viele in ihren Bann. Selbst die beiden großen und weltberühmten Straßen, der Broadway und die Fifth Avenue, verändern sich in ihrem Fortschreiten von Nord nach Süd in ihrem Aussehen und den Läden, die sich aneinander reihen. [...mehr]
San Francisco ist eine der größten Städte der Vereinigten Staaten und sicher auch eine der wandlungsfähigsten. Die erste große Entwicklung erlebte die Stadt während des Goldrausches ab 1848, als sich die Bewohnerzahl binnen eines Jahres um mehr das zwanzigfache auf 20.000 Einwohner vermehrte. Fast hundert Jahre später wurde die UN hier gegründet und in den 60er Jahren fand die Hippiebewegung ein zu Hause in der Stadt des heiligen Franziskus. Im neuen Jahrtausend ist „Frisco“ hauptsächlich durch die IT-Branche im nahe gelegenen Siliconvalley bekannt und dadurch, dass man an ihren Stränden immer noch seine Seele baumeln lassen kann.
Wenn man San Francisco besucht, weiß man am Anfang zuerst gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. [...mehr]
Sie ist die größte und bekannteste Stadt des amerikanischen Bundesstaates Nevada: Las Vegas. Und sie ist auch eine der am schnellsten wachsenden Städte Amerikas. Denn Las Vegas boomt. Neue Bauprojekte sollen Las Vegas noch prächtiger erscheinen lassen.
Das City Center, das auf einer Fläche von 68 Acre entsteht, soll eine Stadt in der Stadt werden. Hotels, Eigentumswohnungen, Casinos, Geschäfte sind unter anderem geplant. Das City Center soll im November 2009 eröffnet werden.
Das Echelon Resort umfasst eine Fläche von 87 Acre. Dabei sollen 5 Hotels mit 5.000 Zimmer entstehen. Ebenso sind unter anderem großflächige Garten-, Pool- und Casinoanlagen geplant. Das Echelon Resort soll im Herbst 2010 eröffnet werden.
Das Trump International Hotel And Tower, das mit Gold umkleidet ist, enthält unter anderem 1.282 Hotelzimmer und Eigentumswohnungen. Ein zweiter, identischer Turm ist geplant. Das Trump International Hotel and Tower hat im März 2008 eröffnet.
Das Fontainebleau umfasst eine Fläche von 24.5 Acre. In 63 Stockwerken sollen 3.812 Hotelzimmer und Eigentumswohnungen entstehen. Ebenso sind unter anderem Casinos und Geschäfte geplant. Das Fontainebleau soll im Herbst 2009 eröffnen.
Das Cosmopolitan Resort and Casino soll unter anderem 3.000 Hotelzimmer und Eigentumswohnungen, ein Theater und eine großflächige Casinoanlage beinhalten. Das Cosmopolitan Resort and Casino soll im Frühjahr 2010 eröffnen.
Das M Resort, das auf einer Fläche von 80 Acre entsteht, soll ein Hotel mit 390 Zimmern und 35 Suiten umfassen. Ebenso sind unter anderem ein Casino-, Kino- und Poolbereich geplant. Das M Resort soll im Frühjahr 2009 eröffnen.
Las Vegas ist eine Stadt des reinsten Konsums. Hier kann Luxus gelebt werden. [...mehr]
Die Olympischen Sommerspiele werden in diesem Jahr in Peking ausgetragen. Und das ist ein gegebener Anlass, die Faszination dieser politischen und auch kulturellen Metropole zu ergründen. Denn das kulturelle Erbe Pekings ist einfach sehenswert.
Die Chinesische Mauer ist eines der bedeutendsten, monumentalen Bauwerke Chinas. Sie besteht aus einzelnen, zusammengesetzten Abschnitten, die aus unterschiedlichen Epochen stammen und aus unterschiedlichen Bauweisen und Baumaterialien bestehen. Sie erstreckt sich in über 6.200 Kilometern vom Shanhaiguan Pass bis zum Jiayuagan Pass. Dabei befindet sich der bekannteste und auch beliebteste Mauerabschnitt 70 Kilometer nördlich von Peking, in Badaling. Auch wenn die Chinesische Mauer nicht vom Mond aus gesehen werden kann, so bleibt sie aber weltweit einmalig.
Die Verbotene Stadt ist das Wahrzeichen Chinas, die den ehemaligen Kaiserpalast umgibt. Sie war kaiserliche Residenz und politisches Machtzentrum. Heute gehört der Kaiserpalast zum Weltkulturerbe und kann auch begangen werden. Der Kaiserpalast wurde zu einem bedeutenden Museum umfunktioniert, das die Schätze der chinesischen Kaiser präsentiert, seien es Kunstwerke, Möbelstücke oder Haushaltsgegenstände.
Der Platz des Himmlischen Friedens ist Pekings bedeutendster Platz, der sich im Zentrum der Metropole befindet. Dieser Platz, der eine Fläche von 50 Hektar umfasst, wurde insbesondere durch seine politischen Demonstrationen und Aufmärsche bekannt, die auch tödlich niedergeschlagen wurden. Inmitten des Platzes befindet sich eine Stele, die an die revolutionären Helden des Volkes gedenkt. Und südlich des Platzes liegt neben dem Palastmuseum auch das Mausoleum Mao Zedongs, des großen und menschenverachtenden Führer Chinas. Das Mausoleum, indem sich sein Leichnam aus Wachs befindet, kann auch besucht werden.
Die Geisterstraße oder auch die Straße der roten Laternen ist einer der bekanntesten Nachtmärkte in Peking. Hier kann das Nachtleben der Bewohner Pekings erlebt und auch das schärfste Essen Pekings genossen werden. Ebenso berühmt ist die Einkaufsmeile Wangfujin.
Der Sommerpalast ist auch der Garten der harmonischen Einheit. Und dieser kaiserliche Garten gehört auch zum Weltkulturerbe. Er erstreckt sich in seiner klassischen, chinesischen Gartenkunst aus Wasser, Felsen und Pflanzen über 294 Hektar. Dabei ist der Sommerpalast, der auch Paläste, Tempel und Pavillons umfasst, mehrheitlich mit Wasser bedeckt, dem Kunming-See. Ebenso kann auch der alte Sommerpalast besichtigt werden, der nach seiner Zerstörung wieder aufgebaut werden konnte. Sinnbild hierfür ist das marmorne Schiff. [...mehr]





