Beiträge vom: September, 2008
Kapstadt legte in seiner Vergangenheit einen Dauerlauf hin, um mit den Metropolen im Rest der Welt auch mithalten zu können. Das erstaunliche daran: Dieses Wettrennen gewann die Stadt haushoch.
Kapstadt. Hier werden die Träume geboren, oder wie war das? Jedes romantische Herz fliegt der Stadt zu, die sich zur afrikanischen Blüte gemausert hat. Tatsächlich ist sie auch die drittgrößte Stadt im Süden des schwarzen Kontinents und sogar die Hauptstadt der Provinz Westkap.
Den Name trägt die Stadt ebenfalls zurecht, denn sie wurde nach dem ,,Kap der guten Hoffnung” betitelt und gehofft hat die ehemals zurückgebliebene Stadt allerdings, was bei ihrer extremen Politik auch nötig gewesen ist!
Denn der Staub der Apartheid weht noch immer durch die Gassen unseres ansonsten bunten Ortes. Die frühere Rassentrennung geschah derart radikal, dass noch heute eher weniger farbige Menschen in der ehemals ausschließlich weißen Wohngegend zu finden sind. Erstaunlicherweise wird sie heute hingegen für den multikulturellen Charakter geliebt und immer stetig besucht. Der Tourismus ist eine wirtschaftlich wichtige Einnahmequelle. [...mehr]
Birmingham - die Stadt, in der es immer regnet und unheimliche Gestalten ihr Unwesen treiben
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Die graue Stadt ist die zweitgrößte in West Midlands und liegt im sogenannten “Black Country” - der Name findet seinen Ursprung in der damaligen Industriellen Revolution, deren Ruß noch heute auf den Straßen Birminghams liegt.

Die letzten tausend Jahre waren ereignissreich für die rauchige Stadt: Angefangen als kleine Bauernsiedlung entwickelte sich das kleine Birmingham zu einem wichtigen, industriellen Zentrum.
Und das große Birmingham erntet noch heute die Früchte der damaligen Arbeit.
Neben den seltsamen Angewohnheiten, die die Engländer ja auch noch so stur zelebrieren, wie beispielsweise Milch in ihren Tee zu kippen oder die berühmten “Fish and Chips”, gibt es auch noch ein paar architektonische Kuriositäten. Beispielsweise die ausgeprägte Kanalisation, die ebenfalls noch ein Überbleibsel aus damaliger Zeit darstellt.
Die Stadt der schwarzen Schlote hat aber auch noch ein paar dunkle Geschichten zu verbuchen: “Gun Quarter” ( = Waffenbezirk”) bezeichnet die rentable Waffenproduktion, die das 16. Jahrhundert golden färbte. Denn Eisenerz und Kohle sind hier leicht förderbar.
Es gibt natürlich auch einiges, was man gesehen haben sollte: das Birmingham Museum and Art Gallery, the New Street Station (der größte Bahnhof in ganz England!) , das Sealife Centre für alle Wassernixen unter uns
und der “Botanical Garden”.
Übrigens lohnt die Stadt sich auch für längerfristig: Ich kenne einige, die dort studieren und gar nicht mehr weg wollen, die haben sich nun so lange im Regen geduscht und im Ruß gewälzt, dass sie sich glatt an die diesige Shioulette gewöhnt haben und sich ein Leben ohne die endlosen Shoppingpassagen Birminghams und der grauen Sherlock-Holmes-Atmosphäre nicht mehr vorstellen können
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Wer sich in Lima aufhält, spürt schnell den etwas anderen Wind im Gegenzug anderer Metropolen wehen: Hektisches Stadtleben findest du in New York - hier lächelt Perus Vergangenheit gütig in die Gesichter seiner Besucher.
Die ,,gelbe Blume” (= weitläufige Bedeutung des Wortes ,,Lima”) ist die Hauptstadt von Peru. Und mit seinen ca. acht Millionen Einwohnern auch mit Abstand die größte.
Als etablierte Weltmetropole unterscheidet sie sich aber wesentlich von ihren ,,Mitstreitern”: Sie hat im Gegenzug zu dem hektischen Gewusel der anderen Städte sprichwörtlich die ,,Ruhe weg”, wie es so schön heißt. [...mehr]
Wer in Lagos vorwärts kommen will, sollte sich auf sechs Stunden Wartezeit gefasst machen.
Denn in der größten Stadt Nigerias herrscht Dauerstau: Bis zu sechs Stunden muss ein Berufspendler manchmal einfach nur auf den Straßen warten. Bis 1991 war die hupende Metropole noch die Hauptstadt in Nigeria und liegt an der Küste des Golfs von Guinea.
Mit ihren drei Häfen ist sie natürlich wirtschaftliches Zentrum und viele, viele Menschen erhoffen sich ihr kleines Stückchen vom Brot, wenn sie zu zehntausenden in die Stadt pilgern. Da wird dann auch gern einmal unter Brücken geschlafen bzw. wer ,,Glück” hat, findet ein neues Zuhause in den hunderten herunter gekommenen Slums in der Stadt.
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Istanbul ist wie das große Kind, das nie erwachsen werden will: Trotz dreitausend Jahre alter Geschichte scheint es, als müsste die Türkei die Stadt noch immer an die Hand nehmen.
Mit ca. zehn Millionen Einwohnern ist die Provinzhauptstadt eine der größten in der Türkei und blickt auf eine dreitausend Jahre alte Geschichte zurück. Istanbul passt sich nicht gern an, weder westliche Konventionen noch geographische Gepflogenheiten hat sie gern: Sie ist die einzige Stadt der Welt, die sich über zwei Kontinente erstreckt, denn sie wird vom Bosporus getrennt. Dieser sogenannte ,,Schlund des Schwarzen Meeres” bedeutet eine Meerenge zwischen Kleinasien und Europa und ist die Verbindung vom Schwarzen- zum Marmarameer. [...mehr]
Mumbai gilt als eine der größten Glitzermetropolen überhaupt, Stars und Sternchen funkeln und werfen ihr Licht auf die schäbigen Fassaden.
Früher hieß die Hafenstadt noch Bombay und ist die Hauptstadt von dem Bundesstaat Maharashtra in Indien. Sie wurde auf der Insel Salsette errichtet und erfreut sich somit schon natürlicher Popularität. [...mehr]
Wer in Kairo überleben will, braucht gute Lungenflügel und die Bereitschaft, dem Tode jederzeit ins Auge blicken zu müssen.
Nicht nur die Infrastruktur in Kairo ist desaströs - eigentlich ist auch der ganze Rest eine pulsierende, kreischende Zumutung. ,,Immerhin stammen wir von den Pharaonen ab” - darauf fundiert das grenzenlose Selbstbewusstsein der Kairoaner, die hier jeden Tag um ihr Überleben kämpfen und dabei rauchend gelassen die Schultern zucken. [...mehr]








