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Derzeit ist die Hochsaison der Narrenzeit. Überall wird gefeixt, gefeiert und ausnahmslos anders benommen. Auch in der Hochburg des Karnevals ging es schweißtreibend bunt zu.

Der Karneval 2009 in Rio de Janeiro war dieses Jahr wieder sehr ausschweifend © Flickr/sfmission.com
Rio de Janeiro ist für seinen Karneval weltberühmt. Jedes Jahr wieder zieht die Millionenstadt mehr als hunderttausende von Touristen in seine Toren, um sich im tagelangen Rauschzustand zu bewegen.
Auch dieses Jahr wurde das Fest wieder sehr ausschweifend gefeiert, unter dem Motto ,,Samba, Tanz und Sommerspaß” bewegten sich die Massen bei über 30 Grad durch die Straßen. [...mehr]
Wer sich in Lima aufhält, spürt schnell den etwas anderen Wind im Gegenzug anderer Metropolen wehen: Hektisches Stadtleben findest du in New York - hier lächelt Perus Vergangenheit gütig in die Gesichter seiner Besucher.
Die ,,gelbe Blume” (= weitläufige Bedeutung des Wortes ,,Lima”) ist die Hauptstadt von Peru. Und mit seinen ca. acht Millionen Einwohnern auch mit Abstand die größte.
Als etablierte Weltmetropole unterscheidet sie sich aber wesentlich von ihren ,,Mitstreitern”: Sie hat im Gegenzug zu dem hektischen Gewusel der anderen Städte sprichwörtlich die ,,Ruhe weg”, wie es so schön heißt. [...mehr]
Die zweitgrößte Stadt Brasiliens lockt mit seinen exotischen Stränden und seinen wilden Festen jedes Jahr Touristen aus aller Welt in seine Tore: Wer Karneval liebt, sollte mindestens einmal dorthin ,,gepilgert” sein.
Die ,,Cariocas” (die, die in weißen Häusern wohnen), wie die Bewohner der Stadt von dem Indigo-Volk Tupi genannt werden, leben exessiv: Lebenslustige Straßenfeste, Partys und Traumstrand auf der einen, Drogenhandel, Armut und hohe Kriminalität auf der anderen Seite. Hier gibt es keine Grau-Töne, entweder du bist schwarz oder weiß. Reich oder arm.
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Das Straßennetz der Millionenmetropole Mexiko City ist zwar nicht das allerbeste, aber man kann sich auf den meist asphaltierten Straßen in der Stadt und dem Umland - teils durch Autobahnen miteinander verbunden - ganz gut fortbewegen.
Mit dem Auto durch die Straßen rasen ist gar nicht möglich, denn an vielen Stellen befinden sich TOPES – auch als Speedbreaker oder Tempobremser bekannt. Auf diese Weise soll ein zu schnelles Fahren in Mexiko unterbunden werden. Es gibt fast alle 400 Meter einer diese Geschwindigkeitskontrollen, das erübrigt zusätzliche Radarfallen. Stellen Sie sich deshalb auf eine durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit von 60 km/h in Mexiko ein.
Wenn man auf das Auto verzichten kann, so steht den Einheimischen und Touristen die Metro zur Verfügung - ist schneller und auch besser für die Umwelt. Sollten längere Strecken ins Umland geplant sein, so empfielt sich der Linienbus, der Sie fast überall hinbringt.
Die 20-Millionen-Metropole Mexico City verfügt über unzählige mehrspurige Schnellstraßen (oft 6 bis 8 Fahrbahnen). Ungefähr 3 Millionen Fahrzeuge fahren täglich durch die Region der Innenstadt und Umgebeung. Da es viele Autos gibt, ist Luftverschmutzung – Smog – ein Thema in der Metropole. Die Regierung von Mexico City hat sich Maßnahmen gegen den Kampf der bedrohlichen Umweltsituation überlegt.
Zum war die Einführung eintägiger Fahrverbote geplant. Dies sollte den Gebrauch von Mitfahrzentralen bewirken oder auch das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel. Eine weitere Maßnahme soll einen Standard für alle Motoren einführen, so dass ältere Autos teils umgerüstet werden müssen, um sich den neuen Richtlinien anzupassen. Die Pflicht von eingebauten Katalysatoren, sowie der Einsatz schwefel- und bleiarmer Kraftstoffe soll die Umweltsituation zusätzlich verbessern. Bislang konnten jedoch die geplanten Maßnahmen wegen der wirtschaftlichen Situation des Landes nicht alle umgesetzt werden.
Sie ist die größte Stadt Brasiliens: São Paulo ist dennoch weltweit weniger bekannt und beliebt als die Hauptstadt Rio de Janeiro. Diese hat mit dem berühmten Karneval und den assoziierten Klischees dem Touristen und Südamerika- Interessieren einfach mehr zu bieten.
Dabei ist schon die Entstehungsgeschichte von São Paulo ungewöhnlich: 1554 wurde die Stadt von Jesuiten gegründet. Für die nächsten zweihundert Jahre existierte das Nest in relativer Bedeutungslosigkeit. 1711 wurde ihm aufgrund günstiger strategischer Lage das Stadtrecht verliehen. Dieser langen Isolation vom Rest Brasiliens folgte eine plötzliche Phase der Zuwanderung und des Booms, als ab 1880 klar wurde, dass das Umland perfekt für den Kaffee- Anbau geeignet war.
Nachdem sich São Paulo also gut dreihundert Jahre durch Landwirtschaft selbst ernährt und ansonsten ein beschauliches Dasein geführt hatte, wuchsen plötzlich die Kaffee- Plantagen aus dem Boden. Mit ihnen kamen massenhaft italienische Arbeiter und neue Einwohner in den Landkreis.
Um 1920 war die Stadt die führende Industrieregion von Brasilien. Ein erneuter drastischer Wechsel in der ökonomischen Ausrichtung zeichnete sich vor ein paar Jahren ab: Heutzutage ist São Paulo nämlich die führende brasilianische Dienstleistungs- Metropole, die Industrie indes verliert immer mehr an Bedeutung.
Aus dem dreihundert Jahre stillen Dörfchen ist in den letzten 150 Jahren eine Wirtschafts- Metropole geworden, die sich stets nach dem gerade vorherrschenden globalen Klima auszurichten scheint. Klar, dass eine derartig starke Orientierung am Markt ihre Schattenseiten mit sich bringt. Dem Neuling bietet sich das Bild eines Molochs, in welchem die Unterschiede zwischen Arm und Reich extrem und sinnlose Gewaltverbrechen an der Tagesordnung sind.
Die Favelas, São Paulos Armenviertel, sind für die Bürger der Ort geworden, an dem sich die Ursache allen Übels zusammenballt: Die Einwanderer und armen Leute werden oft als krimineller und mordener Haufen dargestellt. So entsteht eine Atmosphäre gegenseitiger Angst, gerade weil der Kontrast zu den Szenebezirken der Stadt so groß ist.
Abseits vom schlechten Image hat São Paulo kulturell einiges zu bieten: Die multikulturelle Zusammensetzung der Bürger schafft ein fruchtbares Klima für Künstler aller Art, in den Theatern finden viele Premieren und Uraufführungen statt. Restaurants, Bars und Clubs – in den richtigen Vierteln ist das Nightlife unheimlich aufregend.
Auch die Andersartigkeit der Stadt ist ein Anreiz, denn São Paulo ist sicherlich die am wenigsten brasilianische Stadt Brasiliens. Hier zu wohnen ist schwieriger als beispielsweise in New York oder London, aber für einen Urlaub bietet sich dieser Ballungsraum verschiedener Kulturen und Temperamente allemal an.
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Eine der größten Metropolen dieser Erde ist ohne Zweifel Mexico-City. Rund 8,7 Millionen Menschen nennen die Stadt ihr Zuhause. Ursache für das extreme Wachstum der Stadt sind die hohen Geburtenraten sowie die ständigen Zuwanderung aus den ländlichen Regionen des Landes.
Mexico-City ist das urbane Zentrum von Mexico. Um die Stadt in ihren Dimensionen zu begreifen, muss man sich verdeutlichen, dass hier das wirtschaftliche und kulturelle Herz des Landes schlägt. Kaum eine andere Stadt in Süd- oder Mittelamerika bildet ein derartiges Zentrum für ihr eigenes Land. Negativer Aspekt dieser Ballung ist die stetige Zuwanderung – weil nirgendwo anders die Wirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze derart gebündelt sind, versuchen jedes Jahr Tausende ihr Glück in der Stadt.
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Einreise
Ein Visum ist für deutsche Staatsbürger nicht nötig. Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen reicht ein Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 3 Monate gültig sein muss. Buenos Aires hat einen internationalen Flughafen, den Ezeiza International Airport, ferner den Aeroparque Jorge Newbery, der allerdings aus Übersee nicht angeflogen wird. Von beiden Flughäfen kann man mittels Taxen oder Bussen problemlos in die Innenstadt gelangen. Das öffentliche Verkehrsnetz in Buenos Aires ist sehr gut ausgebaut.
U-Bahn
Das U-Bahnnetz ist effizient und preiswert, es verbindet die Stadtteile mit den Außenbezirken und kreuzt wichtige Bus- und S-Bahnstationen. Grundsätzlich gilt die U-Bahn als schnellstes Transportmittel innerhalb der Stadt. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind so schnell zu erreichen.
S-Bahn
Buenos Aires verfügt über ein einzigartiges, merkwürdiges S-Bahn-Netz: Vier Linien werden von vier verschiedenen Firmen betrieben. Dementsprechend schwanken Frequenz, Sauberkeit und Sicherheit. Als Verkehrsmittel kaum empfehlenswert, birgt die S-Bahn von Buenos Aires immerhin einige Qualitäten als Kuriosum.
Bus
Die Busse fahren zuverlässig und nahezu überallhin. Rund um die Uhr verkehren auf 100 Linien unzählige Fahrzeuge. Zur besseren Unterscheidung haben die Busse verschiedene Farben, aber ob es wirklich hundert sind, wissen wir nicht.
Mietwagen
Kommt drauf an – Sie sollten sich auf jeden Fall darüber im Klaren sein, dass der Verkehr in Buenos Aires dem europäischen – oder sogar dem deutschen – kaum entspricht. Wenn Sie es sich dennoch zutrauen, nur zu: Mietwagen sind viel preiswerter als bei uns. Im Prinzip ist aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jedes Ziel gut erreichbar.
Taxi
Taxifahren ist eine recht abenteuerliche Sache. Achten Sie unbedingt darauf, keine Wagen ohne Lizenz zu nehmen. Überfälle auf Passagiere kamen schon häufiger vor. „Radio Taxis“ gelten als sicher.
Die Hauptstadt Argentiniens liegt am Rio de la Plata an der Ostküste des südamerikanischen Kontinents. Sie gilt als wichtigstes Wirtschaftszentrum Südamerikas; im Großraum Buenos Aires‘ leben rund 13 Millionen Menschen. Wer die Millionenstadt besucht, trifft auf viele europäische Einflüsse – sei es in der Architektur, den Straßencafés und Bibliotheken, der Musik, Literatur oder dem Kino. Verschiedentlich wurde Buenos Aires als das „Paris Südamerikas“ bezeichnet, und diese Einschätzung ist gar nicht mal falsch – man muss freilich einräumen, dass es Pariser gibt, die ihren ganzen Jahresurlaub in Buenos Aires verbringen, um den Tango zu lernen …
Sehenswürdigkeiten
Plaza de Mayo
Ursprünglich das Gründungsgebiet der Stadt; was sehr lange her sein muss.
Heute hat der Platz großen Öffentlichkeitswert; Demonstrationen, Paraden und Ähnliches finden häufig statt. Wenn es mal nichts zu paradieren oder demonstrieren gibt (aber das ist selten, immerhin vergleicht sich die Stadt mit der Mutterstadt aller Streiks, Paris!), herrscht ein Verkehr, der lebensbedrohliche Ausmaße annehmen kann. Dagegen könnte man im Übrigen auch mal demonstrieren.
Avenida 9 de Julio
Eine der berühmtesten Straßen der Stadt; gute 110 Meter breit – und damit die breiteste Straße der Welt. Ihr Name erinnert an die Unabhängigkeit Argentiniens von der Kolonialmacht Spanien am 9. Juli 1816. Mal eben auf die andere Seite gehen, um Zigaretten zu holen, ist nicht – das Überqueren kann zwanzig Minuten dauern, wenn alle Ampeln (und es sind viele…) rot zeigen.
Teatro Colón
Es hat zwanzig Jahre gedauert, dieses Theater zu bauen, aber es war jeden Tag wert. Das Teatro Colón ist eines der berühmtesten Theater der Welt; errichtet in italienischem Stil. Karten sind selten – und teuer.
Casa Rosada
Der Präsidentenpalast, die Casa Rosada, liegt an der Ostseite des Plaza de Mayo. Neben dem Präsidenten hat man ein Museum darin untergebracht; man sollte aber nicht voreilig vom Einen auf das Andere schließen, sie befinden sich in deutlich abgegrenzten Bereichen. Das Gebäude wurde im Laufe der Zeit gelegentlich umgebaut und ist in architektonischer Hinsicht eine Art Flickenteppich, wenn auch das heutige Aussehen größtenteils auf bauliche Maßnahmen 1873 zurückgeht.
Puerto Madero
Ehemals der Hafen von Buenos Aires. Man darf davon ausgehen, dass Corto Maltese (Hugo Pratt: „Tango“) hier von Bord ging, mindestens zweimal. Die Anlage wurde 1888 eingerichtet, wird heute aber nicht mehr genutzt; schon seit den 30erjahren des zwanzigsten Jahrhunderts nahm die kommerzielle Schifffahrt zum Puerto Madero allmählich ab. In den Neunzigerjahren erlebte der ehemalige Hafen eine Renaissance, als im Umkreis ein Café- und Vergnügungsviertel mit vielen Bars, Hotels, Galerien und Kinos entstand.
Obelisk
Der Obelisk wurde 1936 anlässlich des 400. Geburtstags der Stadt aufgestellt; Piloten können ihn als Sonnenuhr nutzen. Auch hier wird gerne mal eine Rede gehalten. Über Paris möchte ich jetzt nichts sagen.
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