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Einreise
EU-Bürger benötigen kein Visum und dürfen sich 90 Tage in Hongkong aufhalten. Für einen längeren Aufenthalt wird ein Arbeitsvisum benötigt. Die Einreise in die Volksrepublik China erfordert ein separates Visum. Von Deutschland aus dauert ein Direktflug etwa zwölf Stunden. Der Hong Kong International Airport ist einer der größten und modernsten Flughäfen der Welt.
Besorgen Sie sich gleich nach Ihrer Ankunft eine sogenannte „Octopus-Card“ – mit diesem elektronischen Zahlungsmittel werden in Hongkong die Eintrittsgelder und Fahrpreise für den Nahverkehr und verschiedene öffentliche Einrichtungen (Museen, Zoo…) beglichen. Die Octopus-Card kann, im Prinzip wie eine Prepaid-Card, mit einem individuellen Guthaben ausgestattet werden. Gerade für Touristen ist diese Zahlungsweise komfortabel und unkompliziert, da sie unnötige Komplikationen wegen mangelnder Sprachkenntnis vermeidet. Der Airport Express Zug braucht etwa 20 Minuten bis nach Cowloon; anschließend können Sie in Taxi, Bus oder U-Bahn umsteigen. Wenn Sie Ihre Octopus-Card bereits am Flughafen erstanden haben, ist die erste Fahrt mit dem Airport Express übrigens kostenlos.
Nahverkehr
Dank der Octopus-Card ist die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel in Hongkong sehr unkompliziert, Sie müssen die Karte nicht mal aus der Brieftasche nehmen – abgebucht wird automatisch. Mittlerweile funktioniert die Octopus-Card auch in einigen Geschäften und Restaurants. Das schnellste Verkehrsmittel ist die U-Bahn MTR (Mass Transit Railway). Fünf Linien verkehren in hoher Frequenz von sechs Uhr morgens bis ein Uhr nachts. Die Straßenbahn ist nicht ganz so schnell, kommt aber gut voran, ihr Netz ist freilich größer als das der U-Bahn. In Hongkong bieten mehrere Busunternehmen ihre Dienste an; Preis, Qualität und Zuverlässigkeit sind dementsprechend ziemlich unterschiedlich. Die Taxen sind viel billiger als in Europa – sie gelten als die preiswertesten weltweit. Die Sache hat nur einen Haken: An bestimmten Orten dürfen Taxifahrer keine Fahrgäste aufnehmen. Welche Orte das sind, wird gesetzlich festgelegt, entsprechende Pläne sind überall erhältlich. Absetzen darf ein Taxifahrer seine Gäste natürlich überall. Die meisten Fahrer sprechen kaum oder nur bruchstückhaft Englisch. Es ist darum nützlich, die Zieladresse in schriftlicher Form (und auf Chinesisch) parat zu haben. [...mehr]
Die im Süden Chinas gelegene Hafenstadt Hongkong ist mit rund sieben Millionen Einwohnern und einer Fläche von etwa 1.1000 km² die größte Metropolregion Chinas. Der Hafen zum Südchinesischen Meer ist einer der wichtigsten Umschlagplätze der Welt. Hongkong, seit der Rückgabe an die Volksrepublik China am 1. Juli 1997 eine Sonderverwaltungszone, ist in 18 „Districts“ unterteilt. Obwohl die Stadt eine der höchsten Bevölkerungsdichten weltweit hat, ist die Kriminalitätsrate vergleichsweise gering. Die fotogene Skyline Hongkongs ziert inzwischen so manchen China-Führer. Trotzdem sollte Hongkong nicht mit China gleichgesetzt werden – die Sonderverwaltungszone unterscheidet sich von der Volksrepublik nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch, was Kultur und Pressevielfalt betrifft, sehr deutlich.
Sehenswürdigkeiten
Victoria Peak
Der Viktoria Peak im Central District ist die beliebteste Sehenswürdigkeit in Hongkong. Berühmt ist die fantastische Aussicht auf die Skyline und den gigantischen Hafen von Hongkong Island. Man erreicht Victoria Peak über eine Seilbahn – der Ausflug lohnt sich!
Hollywood Road
Hollywood Road – Die vielseitigste Shopping-Meile in Hongkong.
Hier gibt es alles: von traditionellen chinesischen Antiquitäten bis zu Designer-Stores und High-End-Technologie. Nicht zuletzt verfügt die Hollywood Road über eine überdachte Rolltreppe, die mit 800 Metern die längste der Welt ist. Die Einkaufsstraße ist allerdings etwa 200 Meter länger – da müssen sich die Shopper mühselig von einem Geschäft zum nächsten schleppen.
Hong Kong Museum of History
Das Museum gibt einen interessanten, kurzweiligen Überblick über die wechselhafte Geschichte der schnelllebigen Stadt. Behandelt werden Naturkunde, Altertum, Ethnografie und lokale Geschichte. Wer alles sehen will, sollte durchaus einen halben bis einen ganzen Tag für den Besuch einplanen.
Pferderennen
Zwischen September und Juni kann man in den Happy Valley oder in Sha Tin den beliebtesten Sportereignis Hongkongs beiwohnen - Pferderennen. Für 10 HC$ Eintritt darf gewettet und geschrien werden, was die Stimmbänder hergeben. Übrigens nicht verwunderlich: Nirgends in der Welt sind die Wetteinsätze pro Kopf so hoch wie hier.
Star Ferry
Star Ferry ist ein Fährenservice, der seine Passagiere am Victoria Harbour zwischen Cowloon und Hong Kong Island befördert. Während der Fahrt hat man eine gute Aussicht auf Hong Kong Island und Cowloon.
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Wer die Millionenstadt Bangkok und ihre Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkunden möchte, darf natürlich keine europäischen Zustände erwarten …
Einreise
Die Einreise nach Thailand ist inzwischen recht unkompliziert. Bürger der Europäischen Union benötigen für einen Aufenthalt unter 30 Tagen kein Visum; ein Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist, wird freilich verlangt. Ein Touristenvisum kostet umgerechnet 30 Euro und erlaubt den Aufenthalt für bis zu 60 Tage, es kann gegebenenfalls auch verlängert werden. Direktflüge von Deutschland dauern etwa 12 Stunden und kosten um 1.000 Euro; man landet auf dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi. Zur Innenstadt sind es etwa 30 Kilometer; vor dem Flughafenareal stehen Taxen und Busse bereit. Wer ein Taxi nimmt, muss mit rund 200 THB Fahrpreis rechnen. Die Preise der Busse sind verschieden, wie auch die Fahrkenntnisse der Fahrer. Sollten Sie’s mit dem Fliegen nicht so haben, können Sie natürlich auch eine Schiffsreise buchen: Kreuzfahrtschiffe legen am Hafen Laem Chabang an.
Nahverkehr
Der Straßenverkehr in Thailands Hauptstadt ist, gelinde ausgedrückt, chaotisch. Grundsätzlich sollten Sie versuchen, Auto- bzw. Busfahrten zu vermeiden; häufig entstehen Staus, die sich über Stunden nicht auflösen. Dementsprechend ist auch eine Taxifahrt nicht eben das schnellste, was sie bekommen können – wenn aber partout nichts daran vorbeiführt, nehmen sie halt eins. Rot leuchtende Taxi-Schilder signalisieren einen freien Wagen. Achten Sie aber darauf, dass der Fahrer sein Taxameter einschaltet, andernfalls könnten Sie bei der Abrechnung Ihr blaues Wunder erleben. Nicht ungeschickt wäre außerdem, eine schriftliche (!) Zieladresse dabeizuhaben. Erstens, weil Sie womöglich kein Thai sprechen, zweitens, weil viele Straßen- und Häusernamen in der 6-Millionen-Stadt mehrfach vergeben sind. Und falls Sie Thai sprechen, wissen Sie ja ohnehin, dass Wörter, je nach Intonation, unterschiedliche Bedeutungen haben…
Bus
In Bangkok gibt es Busse der Bangkok Mass Transit Authority. Sie sind preiswert, aber das Liniensystem ist ziemlich unübersichtlich. Ach so, Busse fahren auf Straßen, und was Straßen in Bangkok betrifft… siehe oben.
Skytrain
Klingt futuristisch, ist aber über weite Strecken bloß eine normale S-Bahn. Trotzdem wesentlich schneller als Autos oder, für Todesmutige, Fahrräder. Die Skytrain wurde eigentlich entwickelt, um Bangkoks Straßennetz zu entlasten; der Erfolg hält sich in Grenzen. Die Bahn ist aber in jedem Fall die preiswerteste Möglichkeit, sich innerhalb der Stadt zu bewegen. Im Augenblick sind zwei S-Bahn-Linien in Betrieb: Die Sukhumvit-Linie verläuft von Sukhumvit über Phayonoythin nach Nord-Bangkok; die Silom-Linie verkehrt zwischen Saphan Taksin in Silom und dem National Stadium. Die Linien treffen einander einmal, an der Station Siam.
Metro
Die lang erwartete U-Bahn wurde 2004 eröffnet. Sie verkehrt zwischen Hualamphong im Süden und Bang Sue im Norden. Die Metro kreuzt die Silom Linie in Silom/Sala Daeng und die Sukhomvit-Linie in Sukhumvit/Asok und Chatachuk Patk /Mo Chit. Metro-Tickets gelten nicht für den Skytrain.
Boot
Auf dem Chao Phraya-Fluss verkehren mehrere Boote. Das Beliebteste dürfte Chao Phraya Express Boot sein, was zugleich eines der preiswertesten ist. Das Boot fährt von Wat Rajsingkorn (Airtrain Silom) bis nach Nonthaburi (Airtrain Sukhumvi) und kostet etwa 12 Baht. Die Anlegestellen befinden sich an beliebten Touristenzielen; für Eilige gibt es die Möglichkeit, mit Booten mit gelben oder orangenen Flaggen zu fahren, die ein paar Anlegestellen überspringen. Neben den Verkehrs- gibt es auch einigen Sight-Seeing-Boote, darunter auch einige wenige mit englischsprachigen Führern.
Motorrad-Taxen
Motorrad-Taxen sind ein weitverbreitetes Verkehrsmittel. Über den Fahrpreis müssen Sie vor Fahrtantritt mit dem Fahrer verhandeln. Die Fahrer sind sehr geschickt und kommen in den absurdesten Situationen voran. Dafür können die Fahrten mitunter sehr abenteuerlich sein. Unfälle sind recht häufig.
Tuk-Tuk
Ein dreirädriges, motorisiertes, überdachtes Fahrrad. Keine Worte. [...mehr]
„Bangkok“ heißt wörtlich übersetzt „Dorf im Pflaumenhain“.
Angesichts von rund 10 Millionen Einwohnern hat die Stadt – offiziell heißt sie übrigens Krung Thep Mahanakhon, „Stadt der Engel“ – den Dorfstatus vor einiger Zeit hinter sich gelassen. Bangkok ist in 50 Distrikte eingeteilt, diese wiederum in 160 „Kwaengs“ - mehr oder weniger Stadtteile. Aufgrund seiner immensen Größe hat der Ballungsraum Bangkok den Status einer Provinz; in der „Hauptstadt“ im engeren Sinn leben etwa sechs Millionen Menschen. Bangkok ist das Zentrum Thailands in jeder Hinsicht (außer, Sie suchen einen einsamen Flecken); durch eine Vielzahl unterschiedlicher Sehenswürdigkeiten sind Jahr für Jahr Millionen Touristen unterwegs in Bangkok.
Wat Pho
Wat Pho ist ein buddhistischer Tempel, der auch unter dem Namen „Tempel des liegenden Buddhas“ bekannt ist. Die sich in diesem Tempel befindende vergoldete Statue hat eine Länge von 46 Metern und eine Höhe von 15 Metern.
Grand Palace
Das Grand Palace („Phra Borom Maharadscha Wang“) ist der ehemalige Palast der Könige von Siam, die hier bis ins 20. Jahrhundert regiert haben. Die prunkvolle Anlage besteht aus vier Teilen: In den äußeren Bereichen hielt sich der Hofstaat, Beamte und Lehrer auf, der innere Hof beherbergte die Adligen; in der Mitte der Anlage befindet sich der innere Hof und das Wat Phra Kaeo, die Kapelle des Smaragd-Buddha. Letzterer sitzt in elf Metern Höhe auf einem vergoldeten Thron.
Nationalmuseum Bangkok
Das Nationalmuseum Bangkok wurde 1862 von König Rama IV errichtet. Sein ursprünglicher Zweck war die Aufbewahrung von Kunstgütern und den königlichen Schätzen. Das Nationalmuseum gilt als das erste Museum Thailands; es ist bis heute das größte Nationalmuseum in Südostasien. Mittwochs und donnerstags werden deutsche Führungen angeboten.
Wat Arun
Wat Arun, der Tempel der Morgendämmerung, befindet sich am Chao Phraya-Fluss. Der Smaragd-Buddha, der sich inzwischen in einem eigenen Schrein im königlichen Palast befindet, war ursprünglich hier untergebracht. Vom Tempel hat man eine wundervolle Aussicht auf den Chao Phraya und die dahinterliegende Altstadt; allerdings ist der Aufstieg über die steilen Treppen recht mühselig.
Wat Suthat
Der Wat Suthat ist einer der größten Tempel Thailands (etwa 40 Hektar). Seine Wandmalereien und die acht Meter hohe, vergoldete Buddha-Statue sind weit über die Grenzen Bangkoks bekannt.
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