» China
Chongqing ist eine Millionenstadt in der Volksrepublik China. Gelegen am berühmten Fluss Jangtsekiang bildet sie eines der wirtschaftlich wichtigsten Zentren des Landes und hat auch interessierten Besuchern aus aller Welt Einiges zu bieten.
Chongqing liegt im chinesischen Sichuan-Becken, einer fruchtbaren Hügellandschaft, die wegen der überwiegend vorkommenden roten Sandsteine und Tonerden auch den Namen Rotes Becken trägt. Die Stadt erhebt sich dort, wo der Jialing Jiang nach mehr als 1100 Kilometern Flusslauf in den längsten Fluss des Landes, den Jangtsekiang, mündet. Umgeben ist sie von mehreren Gebirgszügen, und auch die Stadt selbst ist hügelig und mit zum Teil sehr steil ansteigenden Straßen versehen. [...mehr]
Shenzhen befindet sich in der Provinz Guangdong und besteht aus den Stadtbezirken Futian, Luohu, Yantian und Nanshan. Die Metropole grenzt unmittelbar an Hongkong.
Die Stadt ist besonders für ihr tolles und preiswertes Warenangebot bekannt und zieht aus diesem Grund viele Tagesausflügler an.
Shenzhen - Metropole in China
Die Metropole beherbergt mehr als 12 Millionen Einwohner auf einer Fläche von knapp 396 Quadratkilometer. Die so genannte Sonderwirtschaftszone wurde im Jahr 1980 als Puffer zur ehemaligen britischen Kolonie Hongkong errichtet. [...mehr]
In Shanghai wird niemals geschlafen. Ständig pulsiert frisches Leben durch die Straßen und der Tag scheint nur 12 statt 24 Stunden zu haben, so schnell rinnt die Zeit an diesem Ort der Welt.
Shanghai ist eine der größten und stärksten Metropolen in China. Wirtschaftlich reitet sie auf der Welle international ganz oben und das scheint auch in den nächsten Jahren so zu bleiben. Besucher, die die Stadt mehrmals besuchen, werden verwirrt feststellen, dass das Stadtbild sich immerzu wandelt und ändert. Nichts bleibt, wie es war. Stagnation bedeutet hier ganz schnell auch Endstation. [...mehr]
In China werden Feste ganz groß geschrieben. Die traditionellen Festivitäten haben oftmals eine weitreichende, tiefe Bedeutung für die Chinesen und werden entsprechend ausgiebig gefeiert. Für jeden Chinatouristen gehört es zum Pflichtprogramm, sich zu einem der Feste in Hong Kong aufzuhalten.
Aber das ist auch nicht besonders schwierig - Hong Kong feiert nämlich oft und meistens auch noch tagelang. Nirgendwo sonst auf der Welt wird so farbenfroh, so vielseitig und so hingebungsvoll gefeiert wie in Hong Kong. Darüber hinaus hat jedes Fest eine eigene Geschichte, Bedeutung und Zeit. [...mehr]
Wo rockt die Welt am gefährlichsten? Genau. In China. Ein ehrgeiziges, explosives Land, welches sich auf Wurzeln und Traditionen besinnt. Aus der Not eine Tugend machen: Heute zu Gast in Peking.
Die Hauptstadt von China ist eine leicht vergessene. Sie ist leider nur die zweitgrößte Stadt Chinas, denn mit ca. 10, 7 Millionen Einwohnern hinkt sie dem turbulenten Shanghai hinterher. Aber auch sonst hat Shanghai die berühmte Metropole in allem eingeholt: größer, schneller, weiter. Und Peking schmollt? Von wegen. Peking hat die Herausforderung angenommen und setzt zum Sprint an.
Doch auch wenn die Metropole wirtschaftlich nicht ganz so fluriert, wie Shanghai, so hat auch Peking mittlerweile die Zähne zusammen gebissen und begonnen, ein rasantes Tempo in seiner Entwicklung vorzulegen. Trotz der Entfesselung ist die Stadt nicht entwurzelt. 1000 Jahre schon ist Peking das politische Zentrum - diese Krone bleibt unbestritten.
Die alte Kaiserstadt hat allerdings auch allerhand Probleme. Umweltverschmutzung ist hier schon lange kein Kavaliersdelikt: Peking ist eine der dreckigsten Städte der Welt. Doch es ist nicht so, als würde sie sich nicht zumindest ein wenig schämen, deshalb handhabt sie es so, wie kleine Kinder, die ihr Zimmer aufräumen: Alles wird einfach unter das Bett geschoben oder in den Kleiderschrank gesperrt. Nett lächeln und wenn der Besuch wieder fort ist, bricht der Schrank auseinander und der Schimmel krabbelt unter der Bettkante hervor, denn der hat mittlerweile laufen gelernt. [...mehr]
Wer nach China reist, ist oft fasziniert von dem schnelllebigen, hastigen Atem des Landes und von dem gleichzeitig betörendem, exotischen Zauber, der hier wie eine hauchdünne Staubschicht über den Straßen liegt. Besonders in den Städten Chinas ist diese Widersprüchligkeit sehr deutlich zu spüren.
Eine dieser Städte ist Wuhan. Eine starke Metropole, die als Hauptstadt der chinesischen Provinz Hubei fungiert. Knapp 4, 2 Millionen Einwohner beleben die Innenstadt - im Außenbezirk sind es sogar bis zu neun Millionen! [...mehr]
Der heutige Beitrag führt uns ins traditionelle China, das uns mit einer Provinz bekannt machen wird. Tianjin heißt uns in seiner ehrwürdigen Stille Willkommen.
Tianjin. Die wichtigste Hafenstadt Chinas hat immer noch einen Provinzstatus. Ca. 10 Millionen Einwohner leben und wohnen hier, während im äußeren Bezirk die Wohnbedingungen immer besser werden, geht es im Stadtkern zu, wie überall: Aufgrund von Landflüchtigkeit herrschen katastrophale Bedingungen, um einen sicheren Schlafplatz zu finden. [...mehr]
Jeder meint, sie zu kennen und sie beschreiben zu können. Die riesige, berühmte Metropole ist aus der modernen, westlichen Welt nicht mehr wegzudenken. Trendsetter, Studenten und Fans pilgern in die Großstadt, um sich vom Zauber färben zu lassen, den die Stadt diffus zu umschweben scheint.
Hongkong ist ein Inbegriff für bunte, flatternde Bilder im Kopf, chaotisches Gewusel mit traditionellen Wurzeln und einer atemberaubenden, schnelllebigen Welt. “City of Live” nennen ihre Bewohner sie deshalb auch, denn in dem Versuch, den Osten mit dem Westen zu vereinbaren, haben die Chinesen einen besonders schnellen Atem entwickelt, wenn es um Trends und technische Entwicklungen geht. [...mehr]
Shanghai. Stadt des Verbrechens, Stadt des Glücksspiels, Handelszentrum, Kriegsschauplatz, Stadt der Denker, Millionenstadt… Shanghai hat sich in den letzten zweihundert Jahren einem westlichen Zugriff über Kategorisierungsversuche immer wieder entzogen.
Ich kannte Shanghai vor allem aus den Anfangsszenen von Apocalypse Now. Martin Sheen erwacht hier unter dem Flügelschlag eines Ventilators, während dem Zuschauer “The End” von den Doors in den Ohren klingt - Shanghai als Anfang vom Ende.
Die Stadt am Jangtse-Delta musste aus westlicher Sicht oft herhalten für die Kulisse eines gefährlichen Molochs, in dem die chinesische Mafia regiert und ein falscher Schritt das rasche Ende bedeuten kann. Dabei wurde gerade im 20. Jahrhundert Shanghai Schauplatz einer rigorosen Säuberungsaktion, was Kriminalität und Prostitution betraf. 1949 griff die neu eingesetzte kommunistische Regierung hart durch, riss ganze Wohnviertel ab und stellte eine neue Ordnung auf. Diese hielt aber nicht lange - bis 1980 erlebte Shanghai zwar keine Prostitution mehr, dafür aber starken wirtschaftlichen Niedergang und bewusstes Kleinhalten der chinesischen Regierung in Peking.
Seit nunmehr fast 30 Jahren aber ist Shanghai wieder auf dem Weg zur einstigen Größe, schließlich befand sich hier noch im 19. Jahrhundert bis zur Jahrhundertwende einer der florierendsten Handelsplätze Chinas. Bis 1949 waren am Handel viele ausländische Firmen beteiligt, die durch die Kommunisten nach Honkong vertrieben wurden. Die Stadt befand sich also anderthalb Jahrhunderte lang in einem Hin und Her zwischen Handel und Verbrechen, Metropole und Moloch, Boomtown und Stadt von Gestern.
So viel Geschichte und Instabilität, wie präsentiert sich Shanghai dem heutigen Besucher?
Ziemlich laut. Und voll. Und exotisch. Und rauh. Und nur eingeschränkt der englischen Sprache mächtig. Shanghai soll zur Expo 2010 eine Zukunftsmetropole werden, eine Spielwiese für Architekten und andere Kreative, die im Auftrag der chinesischen Regierung eine Masse von futuristischen Hochhäusern aus dem Boden stampfen.
Es gibt auch eine Altstadt, “Old City”, die mutet ein bisschen an wie Chinatown aus Blade Runner, vor allem bei schlechtem Wetter. Die Überlagerung von nachgebauten Häusern “alter” Bauweise und Fast-Food-Ketten mit Neonreklame macht einen ganz besonderen Eindruck auf den Besucher.
Die Innenstadt mit ihren Hochhäusern ist natürlich auch ein Touristenziel, man sollte nur aufpassen, dass man nicht von den teilweise arg rücksichtlos rasenden Autos, Fahrrädern und Menschen über den Haufen geworfen wird. Im Zentrum lässt sich auch viel und teuer einkaufen, wer auf billige Fälschungen steht, geht lieber zu einem der unzähligen lokalen Billigmärkte. Einfach mal den Rezeptionisten des Hotels fragen, die kennen sich meistens ganz gut aus.
Wichtig in Shanghai, wie überall in China: Verhandeln, durchsetzen, nicht einschüchtern lassen. Viele Bettler und Abzocker stürzen sich auf die Touristen, gleichzeitig bietet sich aber Leuten, die sich nicht über den Tisch ziehen lassen, imposante Eindrücke in der sich gerade wieder aufrichtenden Metropole einer neuen Weltmacht.
Auf umdiewelt.de wurde ein sehr schöner Reisebericht von 2005 gepostet, lesen lohnt sich. Worauf noch zu achten ist, man muss sich unbedingt bei der Polizei melden, sollte man länger als 3 Tage in Shanghai bleiben. Das ist ein Schmankerl der chinesischen Bürokratie, Infos dazu gibts z.B. hier und hier.
Fazit: Shanghai bietet Modern und Alt im Überfluss, vermischt mit einer Extraportion Hektik. Dafür ist diese Stadt voller Adrenalin, leben möchte ich nicht da, für eine Reise ist ein Aufenthalt hier jedoch ein unvergessliches Erlebnis.
[...mehr]













