» Nightlife
Der Name Miami ruft Bilder von weißen Stränden, strahlender Sonne, Palmen, beeindruckender Architektur und riesigen Kreuzfahrtschiffen wach. Die Stadt gilt als eine saubersten und reichsten Metropolen der USA und ist nicht umsonst ein Anlaufpunkt für Heerscharen von Touristen.
Die eigentliche Stadt Miami hat nur knapp 400.000 Einwohner, doch mit den Vororten und umliegenden Gebieten kommt das Metropolitan Area auf etwa 5,5 Millionen Bewohner. Ob am weltberühmten Miami Beach oder im modernen Stadtzentrum, wohl fühlt man sich hier in jedem Fall. Miami gilt dank der frischen Luft, des reinen Wassers und der vielen Grünflächen als eine der saubersten Städte der USA und zudem als eine der reichsten Metropolen der ganzen Welt, was die Kaufkraft der Einwohner angeht. [...mehr]
Sie ist die größte Stadt Brasiliens: São Paulo ist dennoch weltweit weniger bekannt und beliebt als die Hauptstadt Rio de Janeiro. Diese hat mit dem berühmten Karneval und den assoziierten Klischees dem Touristen und Südamerika- Interessieren einfach mehr zu bieten.
Dabei ist schon die Entstehungsgeschichte von São Paulo ungewöhnlich: 1554 wurde die Stadt von Jesuiten gegründet. Für die nächsten zweihundert Jahre existierte das Nest in relativer Bedeutungslosigkeit. 1711 wurde ihm aufgrund günstiger strategischer Lage das Stadtrecht verliehen. Dieser langen Isolation vom Rest Brasiliens folgte eine plötzliche Phase der Zuwanderung und des Booms, als ab 1880 klar wurde, dass das Umland perfekt für den Kaffee- Anbau geeignet war.
Nachdem sich São Paulo also gut dreihundert Jahre durch Landwirtschaft selbst ernährt und ansonsten ein beschauliches Dasein geführt hatte, wuchsen plötzlich die Kaffee- Plantagen aus dem Boden. Mit ihnen kamen massenhaft italienische Arbeiter und neue Einwohner in den Landkreis.
Um 1920 war die Stadt die führende Industrieregion von Brasilien. Ein erneuter drastischer Wechsel in der ökonomischen Ausrichtung zeichnete sich vor ein paar Jahren ab: Heutzutage ist São Paulo nämlich die führende brasilianische Dienstleistungs- Metropole, die Industrie indes verliert immer mehr an Bedeutung.
Aus dem dreihundert Jahre stillen Dörfchen ist in den letzten 150 Jahren eine Wirtschafts- Metropole geworden, die sich stets nach dem gerade vorherrschenden globalen Klima auszurichten scheint. Klar, dass eine derartig starke Orientierung am Markt ihre Schattenseiten mit sich bringt. Dem Neuling bietet sich das Bild eines Molochs, in welchem die Unterschiede zwischen Arm und Reich extrem und sinnlose Gewaltverbrechen an der Tagesordnung sind.
Die Favelas, São Paulos Armenviertel, sind für die Bürger der Ort geworden, an dem sich die Ursache allen Übels zusammenballt: Die Einwanderer und armen Leute werden oft als krimineller und mordener Haufen dargestellt. So entsteht eine Atmosphäre gegenseitiger Angst, gerade weil der Kontrast zu den Szenebezirken der Stadt so groß ist.
Abseits vom schlechten Image hat São Paulo kulturell einiges zu bieten: Die multikulturelle Zusammensetzung der Bürger schafft ein fruchtbares Klima für Künstler aller Art, in den Theatern finden viele Premieren und Uraufführungen statt. Restaurants, Bars und Clubs – in den richtigen Vierteln ist das Nightlife unheimlich aufregend.
Auch die Andersartigkeit der Stadt ist ein Anreiz, denn São Paulo ist sicherlich die am wenigsten brasilianische Stadt Brasiliens. Hier zu wohnen ist schwieriger als beispielsweise in New York oder London, aber für einen Urlaub bietet sich dieser Ballungsraum verschiedener Kulturen und Temperamente allemal an.
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Das Nachtleben in Barcelona beginnt mitten im Barrio Gotico. Das Barrio Gotico, also die historische Altstadt Barcelonas, befindet sich rund um die Kathedrale und besteht aus vielen verzweigten Gassen. Schon tagsüber ist dieses Gewirr manchmal abenteuerlich und man hat gar nicht den Eindruck in einer Großstadt zu sein. Am Abend bekommen diese Gassen dann noch ein ganz anderes Flair: Die ganze Stadt scheint auf den Beinen zu sein und alle zieht es in die berühmten Clubs und Bars der Stadt.
Eine meine liebsten Locations ist das Fonfone. Es liegt mitten im Barrio Gotico in der Nähe vom Placa George Orwell. Es ist jeden Tag geöffnet und eigentlich mehr eine Bar oder Lounge als ein Club. Dennoch gibt es jeden Tag ganz wunderbare elektronische Musik zum Hören und Tanzen.
Gleich um die Ecke liegt der Macarena Club, wo es jedes Wochenende und auch donnerstags die beste elektronische Musik der Stadt gibt. Obwohl dieser Club wohl kaum größer als ein deutsches Standard-Wohnzimmer ist, lässt es sich dort unbeschwert bis in die frühen Morgenstunden feiern. Die Betonung liegt hier auch auf den frühen Morgenstunden, denn in Barcelona gibt es eine so genannte Sperrstunde. In der Praxis bedeutet das, dass alle Clubs spätestens um fünf Uhr oder schließen. Für mich als Berlinerin war das dann doch eher ungewohnt.
Rund um den Placa Reial oder auch am Port Olimpic, dem olympischen Hafen, gibt es noch viele andere gute Clubs. Aber auch das Razzmatazz in der Nähe vom L´Auditori ist ein schöner Club mit tanzbarer elektronischer Musik auf fünf Ebenen.
Ich hatte das Glück und konnte dort einen ganzen Sommer und noch einen kurzen Frühling als Reiseleiterin in Barcelona verbringen. Neben Sightseeing und Nightlife stand aber auch ganz viel Erholung auf dem Programm. Meine Erfahrungen und Erlebnisse die ich dort und bei meinen gemacht habe, möchte ich gern mit euch teilen. Für wirkliche Insider-Tipps stehe ich euch gern zur Verfügung! [...mehr]



