» Buenos Aires


Autor: Yvonne

Einreise

Ein Visum ist für deutsche Staatsbürger nicht nötig. Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen reicht ein Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 3 Monate gültig sein muss. Buenos Aires hat einen internationalen Flughafen, den Ezeiza International Airport, ferner den Aeroparque Jorge Newbery, der allerdings aus Übersee nicht angeflogen wird. Von beiden Flughäfen kann man mittels Taxen oder Bussen problemlos in die Innenstadt gelangen. Das öffentliche Verkehrsnetz in Buenos Aires ist sehr gut ausgebaut.

U-Bahn
Buenos Aires U-BahnDas U-Bahnnetz ist effizient und preiswert, es verbindet die Stadtteile mit den Außenbezirken und kreuzt wichtige Bus- und S-Bahnstationen. Grundsätzlich gilt die U-Bahn als schnellstes Transportmittel innerhalb der Stadt. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind so schnell zu erreichen.

S-Bahn
Buenos Aires verfügt über ein einzigartiges, merkwürdiges S-Bahn-Netz: Vier Linien werden von vier verschiedenen Firmen betrieben. Dementsprechend schwanken Frequenz, Sauberkeit und Sicherheit. Als Verkehrsmittel kaum empfehlenswert, birgt die S-Bahn von Buenos Aires immerhin einige Qualitäten als Kuriosum.

Bus
Buenos Aires BusDie Busse fahren zuverlässig und nahezu überallhin. Rund um die Uhr verkehren auf 100 Linien unzählige Fahrzeuge. Zur besseren Unterscheidung haben die Busse verschiedene Farben, aber ob es wirklich hundert sind, wissen wir nicht.

Mietwagen
Kommt drauf an – Sie sollten sich auf jeden Fall darüber im Klaren sein, dass der Verkehr in Buenos Aires dem europäischen – oder sogar dem deutschen – kaum entspricht. Wenn Sie es sich dennoch zutrauen, nur zu: Mietwagen sind viel preiswerter als bei uns. Im Prinzip ist aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jedes Ziel gut erreichbar.

Taxi
Taxifahren ist eine recht abenteuerliche Sache. Achten Sie unbedingt darauf, keine Wagen ohne Lizenz zu nehmen. Überfälle auf Passagiere kamen schon häufiger vor. „Radio Taxis“ gelten als sicher.

Buenos Aires

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Autor: Yvonne

Die Hauptstadt Argentiniens liegt am Rio de la Plata an der Ostküste des südamerikanischen Kontinents. Sie gilt als wichtigstes Wirtschaftszentrum Südamerikas; im Großraum Buenos Aires‘ leben rund 13 Millionen Menschen. Wer die Millionenstadt besucht, trifft auf viele europäische Einflüsse – sei es in der Architektur, den Straßencafés und Bibliotheken, der Musik, Literatur oder dem Kino. Verschiedentlich wurde Buenos Aires als das „Paris Südamerikas“ bezeichnet, und diese Einschätzung ist gar nicht mal falsch – man muss freilich einräumen, dass es Pariser gibt, die ihren ganzen Jahresurlaub in Buenos Aires verbringen, um den Tango zu lernen … ;-)

Sehenswürdigkeiten

Plaza de Mayo
Ursprünglich das Gründungsgebiet der Stadt; was sehr lange her sein muss. Plaza de MayoHeute hat der Platz großen Öffentlichkeitswert; Demonstrationen, Paraden und Ähnliches finden häufig statt. Wenn es mal nichts zu paradieren oder demonstrieren gibt (aber das ist selten, immerhin vergleicht sich die Stadt mit der Mutterstadt aller Streiks, Paris!), herrscht ein Verkehr, der lebensbedrohliche Ausmaße annehmen kann. Dagegen könnte man im Übrigen auch mal demonstrieren.

Avenida 9 de Julio
Avenida 9 de Julio Eine der berühmtesten Straßen der Stadt; gute 110 Meter breit – und damit die breiteste Straße der Welt. Ihr Name erinnert an die Unabhängigkeit Argentiniens von der Kolonialmacht Spanien am 9. Juli 1816. Mal eben auf die andere Seite gehen, um Zigaretten zu holen, ist nicht – das Überqueren kann zwanzig Minuten dauern, wenn alle Ampeln (und es sind viele…) rot zeigen.

Teatro Colón
Teatro Colón Es hat zwanzig Jahre gedauert, dieses Theater zu bauen, aber es war jeden Tag wert. Das Teatro Colón ist eines der berühmtesten Theater der Welt; errichtet in italienischem Stil. Karten sind selten – und teuer.

Casa Rosada
Casa Rosada Der Präsidentenpalast, die Casa Rosada, liegt an der Ostseite des Plaza de Mayo. Neben dem Präsidenten hat man ein Museum darin untergebracht; man sollte aber nicht voreilig vom Einen auf das Andere schließen, sie befinden sich in deutlich abgegrenzten Bereichen. Das Gebäude wurde im Laufe der Zeit gelegentlich umgebaut und ist in architektonischer Hinsicht eine Art Flickenteppich, wenn auch das heutige Aussehen größtenteils auf bauliche Maßnahmen 1873 zurückgeht.

Puerto Madero
Puerto MaderoEhemals der Hafen von Buenos Aires. Man darf davon ausgehen, dass Corto Maltese (Hugo Pratt: „Tango“) hier von Bord ging, mindestens zweimal. Die Anlage wurde 1888 eingerichtet, wird heute aber nicht mehr genutzt; schon seit den 30erjahren des zwanzigsten Jahrhunderts nahm die kommerzielle Schifffahrt zum Puerto Madero allmählich ab. In den Neunzigerjahren erlebte der ehemalige Hafen eine Renaissance, als im Umkreis ein Café- und Vergnügungsviertel mit vielen Bars, Hotels, Galerien und Kinos entstand.

Obelisk
Der Obelisk wurde 1936 anlässlich des 400. Geburtstags der Stadt aufgestellt; Piloten können ihn als Sonnenuhr nutzen. Auch hier wird gerne mal eine Rede gehalten. Über Paris möchte ich jetzt nichts sagen.




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