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Wenn man die Menschen auf der Straße nach Weltstädten fragt, fallen garantiert immer zwei Namen – New York und London. Kein Wunder, mit etwas mehr als 7,5 Millionen Einwohnern und unzähligen imposanten Bauwerken gehört die britische Hauptstadt zu den faszinierendsten Metropolen dieser Erde und zu den beliebtesten Zielen bei Städtereisen.
Die Siedlung am Ufer der Themse ist vermutlich römischen Ursprungs. Die Stadt Londinium erlangte schon im 2. Jahrhundert den Status als Hauptstadt Britaniens. Während des frühen Mittelalters unter der Eroberung der Angeln und Sachsen verlor London etwas an Bedeutung, die sie aber unter der normannischen Herrschaft recht schnell wiedererlangte. Das traurigste Kapitel London schrieb das 17. Jahrhunderte, als die mit 700.000 Einwohnern größte Stadt des Mittelalters zunächst von der Pest 1665/66 mit 70.000 Toten und der Große Brand von 1666 mit 13.000 zerstörten Häusern
heimgesucht wurde. Am 18. Jahrhundert begann der Aufstieg zur Millionenmetropole, die mit acht Millionen Einwohnern 1960 seinen Höhepunkt fand.
Aber die Attraktivität London ergibt sich aus den faszinierenden Bauwerken und Sehenswürdigkeiten wie die Tower Bridge, Buckingham Palace, Kensington Palace, Saint Paul’s Cathedral und Westminster Abbey. Hinzu kommen wunderschöne Parks, kilometerlange Einkaufsstraßen, gigantische Fußballstadien und schier endloser Verkehr.
Zudem erscheint London immer als multikulturelle Gesellschaft. Ähnlich wie New York scheint die gesamte Welt ihre Vertreter in die britische Hauptstadt entsandt zu haben. Die Straßen sind derart belebt, dass die Zeit als etwas unfassbar Wertvolles erscheint. Einen großen Einfluss auf die Stimmung der in der Öffentlichkeit haben die Medien und das Königshaus. Beides in Kombination sind eine tödliche Mischung, die das öffentliche Leben in London ständig in Atem halten.
Die genauen Details zu London würden ganze Buchbände füllen, aber wir wollen in gezielten Abschnitten einen Blick darauf werfen.
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Stolz ist eine herausragende Eigenschaft der Spanier und ganz besonders stolz sind die Einwohner der Iberischen Halbinsel auf ihre Hauptstadt Madrid. Die nach London und Berlin drittgrößte Metropole in der Europäischen Gemeinschaft ist aufgrund der exponierten geographischen Lage das Herz Spaniens.
Rund 3,4 Millionen Madrilenen lieben die faszinierende Mischung aus historischen und futuristischen Bauwerken. Neben den beindruckenden Palästen, Kirchen und Plätzen aus den vergangenen Jahrhundert gibt es in Madrid noch die Gebäude
der modernen Finanzwelt mit ihrer futuristischen Architektur, die die Besucher der Stadt nie vergessen lassen, dass man sich im 21. Jahrhundert befindet. Zu leicht kann man angesichts des Palacio Real, dem Königspalast, dem Retiro Park und der Catedral de Nuestra Senora de la Almudena die Moderne vergessen.
Der Palacio Real, der ganz in Weiß strahlende königliche Palast, befindet sich mitten im Herzen der Stadt. Der Palast wurde im Auftrag vom Bourbonenkönig Felipe V. errichtet. Dieser war ein Enkel des Sonnenkönigs Ludwig XIV. und wollte mit dem Bau des Palacio seinen berühmten Ahnen und seinem Schloss von Versailles in den Schatten stellen. Nach knapp drei Jahrzehnten erhob sich ein prächtiger Palastbau, der stark von den Einflüssen seiner italienischen Architekten geprägt war. Der Palast dient längst nicht mehr der königlichen Familie als Wohnsitz, nur zu offiziellen Anlässen lädt König Juan Carlos seine Gäste in den Prachtbau.
Der Parque del Buen Retiro ist ohne Zweifel der schönste Park der spanischen Hauptstadt. Die grüne Lunge inmitten des Zentrums von Madrid wird an sonnigen und warmen Tagen von Joggern, Fitness-Cracks, Leseratten, Sonnenanbetern,
Musiker und Frischverliebten angesteuert. Der Lieblingspark der Madrilenen spiegelt die bunte Mischung an Menschen wieder, die in der spanischen Metropole beheimatet sind.
Die im neogotischen Stil erbaute Catedral de Nuestra Senora befindet sich gegenüber des Palacio Real, womit das geistliche und das weltliche Zentrum Madrids harmonisch beieinander liegen. Glaubt man den Überlieferungen der Bewohner wurde die Kathedrale an jenem Ort errichtet, wo man das einst verschollen geglaubte Bildnis der heiligen Jungfrau wieder gefunden hatte. Das noch recht junge Gotteshaus wurde von Papst Johannes Paul II. 1993 eingeweiht und gilt seither als Pilgerort für viele Gläubige.
Weitere wunderbare Sehenswürdigkeiten Madrids werden wir in Zukunft bestimmt näher vorstellen.
Zusammenfassend über Berlin zu schreiben ist nicht ganz einfach. Schließlich lebt die Metropole, mit zuletzt 2006 gezählten 3,5 Millionen Einwohnern die größte in Deutschland, unter anderem von ihrem Ruf der Unberechenbarkeit.
Zuerst zur Struktur: Betrachtet man die Karte Berlins, die Sehenswürdigkeiten und Hotspots, so sticht eins sofort ins Auge: Mühsam verkettete Dezentralisierung.
Die Teilung der Hauptstadt bis 1990 in West- und Ostberlin, die zehn Jahre bis 2000, in denen sich die Stadtteile mühsam annäherten, die Bauprojekte und Probleme des neuen Jahrtausends – diese Transformationen trafen auf eine Stadt, die sich ursprünglich aus um Havel und Spree verstreuten Dörfern entwickelt hat.
Natürlich ist im internationalen Vergleich die dezentrale Anlage gerade von Hauptstädten nichts Ungewöhnliches, in Deutschland aber ist das eins von den Merkmalen, die so gar nicht zur sonstigen Norm passen wollen.
Was sich auf struktureller Ebene zeigt, setzt sich in kultureller Hinsicht fort. Verschiedene Zentren für verschiedene Menschen verschiedener Herkunft. Zehlendorf, Charlottenburg, Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Neukölln, Wedding, Mitte: Wer an einem Tag all diese Bezirke durchwandert, wird das Gefühl nicht los, mindestens drei verschiedene Städte gesehen zu haben. Mit insgesamt 14 solcher Bezirke bietet sich die Stadt einem Neuling zuerst verschlossen.
Wo soll man hingehen um nichts zu verpassen? Welcher Bezirk ist „in“, welcher ist langweilig? Als Antwort bietet sich eine
ausgelutschte Klausel, die jedoch am Besten weiterhelfen wird: Es liegt am Besucher selbst. Natürlich kommt das vor allem daher, dass sich hier so viel Spielraum bietet dass selbst Leute, die seit 10 Jahren hier leben, noch nicht behaupten können wirklich alles gesehen zu haben. Natürlich ist Berlin nicht die Selbstfindungsmetropole, als die sie gern propagiert wird. Und natürlich liegt der Charme der Stadt nicht für alle gleichermaßen offen.
Charme ist aber das, womit die Berlin- Fans gerne liebäugeln. Das Gefühl sei hier anders, eine tolle Stadt. Komischerweise wird auch gerade die Direktheit der Berliner als Grund angeführt, warum es sich hier besser anfühle als in Restdeutschland.
Berlin ist keine Stadt der Architekten, obschon es an Sehenswürdigkeiten in Berlin nicht mangelt. Der Reichstag, die Opern unter den Linden, der Dom, das Brandenburger Tor, Funk- und Fernsehturm, alles Dinge, die man in den ersten Tagen besuchen wird.
Erinnern wird man sich bei optimalem Verlauf eines Berlin- Besuches hoffentlich an anderes: Woran genau, liegt zum Glück am Besucher selbst…
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Wer Japan besucht, kommt um Tokio nicht herum. Diese Stadt ist ein unbedingtes Muss, steht sie doch für das moderne Japan wie keine andere. Im Großraum Tokio leben knapp 35 Millionen Menschen und man kann sich leicht vorstellen, dass diese Metropole im wahrsten Sinne des Wortes nie schläft. Am besten man beginnt also seinen Rundgang in der Stadt mit einem guten frühstück im Tokyo-Tower, von dem aus man einen guten Blick über die City hat. Die Skyline ist atemberaubend und sucht ihresgleichen. Ebenfalls sollte man sich einen Besuch des Nationalmuseums nicht entgehen lassen und auch seine vielen Theater, für die Tokio bekannt ist, sind einen Abstecher wert. Wählen kann man beispielsweise zwischen dem Opernhaus, dem Tokyo Globe Theatre oder dem Kabuki-za-Theater. Wer sich lieber handfesteren Genüssen hingibt, der kann in Tokio shoppen gehen nach Lust und Laune. Die Stadt ist berühmt für ihre kreativen Modeschöpfer. Japaner selber machen eine Visite ihrer Hauptstadt ohnehin zu einem äußerst angenehmen und visuell herausragenden Erlebnis: höflich und hilfsbereit, die jüngere Generation zugleich aber sehr progressive gestylt, empfangen sie den westlichen Besucher. Für Kulturliebhaber ist der Besuch des Sensoji in Asakusa und des Taito, des ältesten und bekanntesten Tempels in Tokio, Pflicht. Und die zahlreichen Parks bieten nach einem anstrengenden Stadtrundgang bei gutem Wetter angenehme Anlaufpunkt zur Entspannung. Viel Spaß in Tokio!
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Eine der größten Metropolen dieser Erde ist ohne Zweifel Mexico-City. Rund 8,7 Millionen Menschen nennen die Stadt ihr Zuhause. Ursache für das extreme Wachstum der Stadt sind die hohen Geburtenraten sowie die ständigen Zuwanderung aus den ländlichen Regionen des Landes.
Mexico-City ist das urbane Zentrum von Mexico. Um die Stadt in ihren Dimensionen zu begreifen, muss man sich verdeutlichen, dass hier das wirtschaftliche und kulturelle Herz des Landes schlägt. Kaum eine andere Stadt in Süd- oder Mittelamerika bildet ein derartiges Zentrum für ihr eigenes Land. Negativer Aspekt dieser Ballung ist die stetige Zuwanderung – weil nirgendwo anders die Wirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze derart gebündelt sind, versuchen jedes Jahr Tausende ihr Glück in der Stadt.
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Einreise
Ein Visum ist für deutsche Staatsbürger nicht nötig. Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen reicht ein Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 3 Monate gültig sein muss. Buenos Aires hat einen internationalen Flughafen, den Ezeiza International Airport, ferner den Aeroparque Jorge Newbery, der allerdings aus Übersee nicht angeflogen wird. Von beiden Flughäfen kann man mittels Taxen oder Bussen problemlos in die Innenstadt gelangen. Das öffentliche Verkehrsnetz in Buenos Aires ist sehr gut ausgebaut.
U-Bahn
Das U-Bahnnetz ist effizient und preiswert, es verbindet die Stadtteile mit den Außenbezirken und kreuzt wichtige Bus- und S-Bahnstationen. Grundsätzlich gilt die U-Bahn als schnellstes Transportmittel innerhalb der Stadt. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind so schnell zu erreichen.
S-Bahn
Buenos Aires verfügt über ein einzigartiges, merkwürdiges S-Bahn-Netz: Vier Linien werden von vier verschiedenen Firmen betrieben. Dementsprechend schwanken Frequenz, Sauberkeit und Sicherheit. Als Verkehrsmittel kaum empfehlenswert, birgt die S-Bahn von Buenos Aires immerhin einige Qualitäten als Kuriosum.
Bus
Die Busse fahren zuverlässig und nahezu überallhin. Rund um die Uhr verkehren auf 100 Linien unzählige Fahrzeuge. Zur besseren Unterscheidung haben die Busse verschiedene Farben, aber ob es wirklich hundert sind, wissen wir nicht.
Mietwagen
Kommt drauf an – Sie sollten sich auf jeden Fall darüber im Klaren sein, dass der Verkehr in Buenos Aires dem europäischen – oder sogar dem deutschen – kaum entspricht. Wenn Sie es sich dennoch zutrauen, nur zu: Mietwagen sind viel preiswerter als bei uns. Im Prinzip ist aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jedes Ziel gut erreichbar.
Taxi
Taxifahren ist eine recht abenteuerliche Sache. Achten Sie unbedingt darauf, keine Wagen ohne Lizenz zu nehmen. Überfälle auf Passagiere kamen schon häufiger vor. „Radio Taxis“ gelten als sicher.
Paris – keine Worte. Rund 11 Millionen Menschen leben im Großraum der Seinestadt. Die Hauptstadt Frankreichs wird in 20 Arrodnissements unterteilt; es ist nach wie vor das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Grande Nation – In Paris wird dem Rest der Welt vorgemacht, was in Sachen Kunst, Mode und Küche gerade hip ist. Zehn der hundert größten Firmen der Welt haben hier ihren Hauptsitz. Typisch für Paris sind die vielen schmalen, hohen Gassen, die pittoreske Architektur, Montmartre, der Eiffelturm, Saint-Germain-des-Près, und, und, und … Unzählige kleine Cafés und Bistros laden zum Verweilen ein; hunderte Programmkinos und Jazzbars locken mit zeitlosen Klassikern; kurzum: Paris ist einzigartig.
Sehenswürdigkeiten
La Tour Eiffel
Der 1889 anlässlich der Weltausstellung eingeweihte Eiffelturm war anfangs nicht besonders beliebt, und ein paarmal gab es sogar Initiativen, ihn wieder abzureißen. Glücklicherweise verliefen sie im Sand, und heute ist der über 300 Meter hohe Turm ein Wahrzeichen der Stadt und Frankreichs im Allgemeinen. Im Winter befindet sich im zweiten Stock eine kleine Eisfläche, auf der man Schlittschuh laufen kann; ganz oben lockt das berühmte Restaurant mit fantastischem Ausblick über die ganze Stadt. Jedes Jahr besteigen rund 6 Millionen Menschen den Eiffelturm.
L‘Arc de Triomphe
Der von Napoleon erbaute Triumphbogen an den Champs-Élysées ist mit dem Eiffelturm das Wahrzeichen von Paris. Unter dem Bogen liegen ein Grabmal zur Ehrung der gefallenen Soldaten im Ersten Weltkrieg und die ewige Flamme der Erinnerung, die seit 1921 durchgängig brennt.
Sacré Coeur
Die Kirche Sacré Coeur (Heiliges Herz) befindet sich im Künstlerviertel Montmartre und wurde von dem Architekten Paul Abadie entworfen. Abadie verstarb jedoch, ehe der Bau beendet war. Erst 1914 war Sacré Coeur abgeschlossen. Der Berg Montmartre ist die höchste Erhebung innerhalb der Stadt und ermöglicht eine großartige Aussicht über Paris.
Louvre
Der Louvre liegt im Zentrum von Paris und zwischen dem rechten Ufer der Seine und der Rue de Rivoli. 1190 begannen die Arbeiten an dem Palast unter Philipp II. Inzwischen beherbergt der Louvre eine der ältesten, größten und renommiertesten Kunstsammlungen der Welt. Acht Millionen Besucher im Jahr drängen sich vor der Joconde, Werken von Monet, Rembrandt, Van Gogh, etc.
Notre Dame
Die gotische Kathedrale Notre Dame ist eine der ältesten Kathedralen Frankreichs und Schauplatz des berühmten Romans von Victor Hugo. Die Bauarbeiten an Notre Dame begannen 1163, dauerten fast 200 Jahre und konnten 1345 abgeschlossen werden.
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Wer die Millionenstadt Bangkok und ihre Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust erkunden möchte, darf natürlich keine europäischen Zustände erwarten …
Einreise
Die Einreise nach Thailand ist inzwischen recht unkompliziert. Bürger der Europäischen Union benötigen für einen Aufenthalt unter 30 Tagen kein Visum; ein Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist, wird freilich verlangt. Ein Touristenvisum kostet umgerechnet 30 Euro und erlaubt den Aufenthalt für bis zu 60 Tage, es kann gegebenenfalls auch verlängert werden. Direktflüge von Deutschland dauern etwa 12 Stunden und kosten um 1.000 Euro; man landet auf dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi. Zur Innenstadt sind es etwa 30 Kilometer; vor dem Flughafenareal stehen Taxen und Busse bereit. Wer ein Taxi nimmt, muss mit rund 200 THB Fahrpreis rechnen. Die Preise der Busse sind verschieden, wie auch die Fahrkenntnisse der Fahrer. Sollten Sie’s mit dem Fliegen nicht so haben, können Sie natürlich auch eine Schiffsreise buchen: Kreuzfahrtschiffe legen am Hafen Laem Chabang an.
Nahverkehr
Der Straßenverkehr in Thailands Hauptstadt ist, gelinde ausgedrückt, chaotisch. Grundsätzlich sollten Sie versuchen, Auto- bzw. Busfahrten zu vermeiden; häufig entstehen Staus, die sich über Stunden nicht auflösen. Dementsprechend ist auch eine Taxifahrt nicht eben das schnellste, was sie bekommen können – wenn aber partout nichts daran vorbeiführt, nehmen sie halt eins. Rot leuchtende Taxi-Schilder signalisieren einen freien Wagen. Achten Sie aber darauf, dass der Fahrer sein Taxameter einschaltet, andernfalls könnten Sie bei der Abrechnung Ihr blaues Wunder erleben. Nicht ungeschickt wäre außerdem, eine schriftliche (!) Zieladresse dabeizuhaben. Erstens, weil Sie womöglich kein Thai sprechen, zweitens, weil viele Straßen- und Häusernamen in der 6-Millionen-Stadt mehrfach vergeben sind. Und falls Sie Thai sprechen, wissen Sie ja ohnehin, dass Wörter, je nach Intonation, unterschiedliche Bedeutungen haben…
Bus
In Bangkok gibt es Busse der Bangkok Mass Transit Authority. Sie sind preiswert, aber das Liniensystem ist ziemlich unübersichtlich. Ach so, Busse fahren auf Straßen, und was Straßen in Bangkok betrifft… siehe oben.
Skytrain
Klingt futuristisch, ist aber über weite Strecken bloß eine normale S-Bahn. Trotzdem wesentlich schneller als Autos oder, für Todesmutige, Fahrräder. Die Skytrain wurde eigentlich entwickelt, um Bangkoks Straßennetz zu entlasten; der Erfolg hält sich in Grenzen. Die Bahn ist aber in jedem Fall die preiswerteste Möglichkeit, sich innerhalb der Stadt zu bewegen. Im Augenblick sind zwei S-Bahn-Linien in Betrieb: Die Sukhumvit-Linie verläuft von Sukhumvit über Phayonoythin nach Nord-Bangkok; die Silom-Linie verkehrt zwischen Saphan Taksin in Silom und dem National Stadium. Die Linien treffen einander einmal, an der Station Siam.
Metro
Die lang erwartete U-Bahn wurde 2004 eröffnet. Sie verkehrt zwischen Hualamphong im Süden und Bang Sue im Norden. Die Metro kreuzt die Silom Linie in Silom/Sala Daeng und die Sukhomvit-Linie in Sukhumvit/Asok und Chatachuk Patk /Mo Chit. Metro-Tickets gelten nicht für den Skytrain.
Boot
Auf dem Chao Phraya-Fluss verkehren mehrere Boote. Das Beliebteste dürfte Chao Phraya Express Boot sein, was zugleich eines der preiswertesten ist. Das Boot fährt von Wat Rajsingkorn (Airtrain Silom) bis nach Nonthaburi (Airtrain Sukhumvi) und kostet etwa 12 Baht. Die Anlegestellen befinden sich an beliebten Touristenzielen; für Eilige gibt es die Möglichkeit, mit Booten mit gelben oder orangenen Flaggen zu fahren, die ein paar Anlegestellen überspringen. Neben den Verkehrs- gibt es auch einigen Sight-Seeing-Boote, darunter auch einige wenige mit englischsprachigen Führern.
Motorrad-Taxen
Motorrad-Taxen sind ein weitverbreitetes Verkehrsmittel. Über den Fahrpreis müssen Sie vor Fahrtantritt mit dem Fahrer verhandeln. Die Fahrer sind sehr geschickt und kommen in den absurdesten Situationen voran. Dafür können die Fahrten mitunter sehr abenteuerlich sein. Unfälle sind recht häufig.
Tuk-Tuk
Ein dreirädriges, motorisiertes, überdachtes Fahrrad. Keine Worte. [...mehr]
„Bangkok“ heißt wörtlich übersetzt „Dorf im Pflaumenhain“.
Angesichts von rund 10 Millionen Einwohnern hat die Stadt – offiziell heißt sie übrigens Krung Thep Mahanakhon, „Stadt der Engel“ – den Dorfstatus vor einiger Zeit hinter sich gelassen. Bangkok ist in 50 Distrikte eingeteilt, diese wiederum in 160 „Kwaengs“ - mehr oder weniger Stadtteile. Aufgrund seiner immensen Größe hat der Ballungsraum Bangkok den Status einer Provinz; in der „Hauptstadt“ im engeren Sinn leben etwa sechs Millionen Menschen. Bangkok ist das Zentrum Thailands in jeder Hinsicht (außer, Sie suchen einen einsamen Flecken); durch eine Vielzahl unterschiedlicher Sehenswürdigkeiten sind Jahr für Jahr Millionen Touristen unterwegs in Bangkok.
Wat Pho
Wat Pho ist ein buddhistischer Tempel, der auch unter dem Namen „Tempel des liegenden Buddhas“ bekannt ist. Die sich in diesem Tempel befindende vergoldete Statue hat eine Länge von 46 Metern und eine Höhe von 15 Metern.
Grand Palace
Das Grand Palace („Phra Borom Maharadscha Wang“) ist der ehemalige Palast der Könige von Siam, die hier bis ins 20. Jahrhundert regiert haben. Die prunkvolle Anlage besteht aus vier Teilen: In den äußeren Bereichen hielt sich der Hofstaat, Beamte und Lehrer auf, der innere Hof beherbergte die Adligen; in der Mitte der Anlage befindet sich der innere Hof und das Wat Phra Kaeo, die Kapelle des Smaragd-Buddha. Letzterer sitzt in elf Metern Höhe auf einem vergoldeten Thron.
Nationalmuseum Bangkok
Das Nationalmuseum Bangkok wurde 1862 von König Rama IV errichtet. Sein ursprünglicher Zweck war die Aufbewahrung von Kunstgütern und den königlichen Schätzen. Das Nationalmuseum gilt als das erste Museum Thailands; es ist bis heute das größte Nationalmuseum in Südostasien. Mittwochs und donnerstags werden deutsche Führungen angeboten.
Wat Arun
Wat Arun, der Tempel der Morgendämmerung, befindet sich am Chao Phraya-Fluss. Der Smaragd-Buddha, der sich inzwischen in einem eigenen Schrein im königlichen Palast befindet, war ursprünglich hier untergebracht. Vom Tempel hat man eine wundervolle Aussicht auf den Chao Phraya und die dahinterliegende Altstadt; allerdings ist der Aufstieg über die steilen Treppen recht mühselig.
Wat Suthat
Der Wat Suthat ist einer der größten Tempel Thailands (etwa 40 Hektar). Seine Wandmalereien und die acht Meter hohe, vergoldete Buddha-Statue sind weit über die Grenzen Bangkoks bekannt.
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Die Hauptstadt Argentiniens liegt am Rio de la Plata an der Ostküste des südamerikanischen Kontinents. Sie gilt als wichtigstes Wirtschaftszentrum Südamerikas; im Großraum Buenos Aires‘ leben rund 13 Millionen Menschen. Wer die Millionenstadt besucht, trifft auf viele europäische Einflüsse – sei es in der Architektur, den Straßencafés und Bibliotheken, der Musik, Literatur oder dem Kino. Verschiedentlich wurde Buenos Aires als das „Paris Südamerikas“ bezeichnet, und diese Einschätzung ist gar nicht mal falsch – man muss freilich einräumen, dass es Pariser gibt, die ihren ganzen Jahresurlaub in Buenos Aires verbringen, um den Tango zu lernen …
Sehenswürdigkeiten
Plaza de Mayo
Ursprünglich das Gründungsgebiet der Stadt; was sehr lange her sein muss.
Heute hat der Platz großen Öffentlichkeitswert; Demonstrationen, Paraden und Ähnliches finden häufig statt. Wenn es mal nichts zu paradieren oder demonstrieren gibt (aber das ist selten, immerhin vergleicht sich die Stadt mit der Mutterstadt aller Streiks, Paris!), herrscht ein Verkehr, der lebensbedrohliche Ausmaße annehmen kann. Dagegen könnte man im Übrigen auch mal demonstrieren.
Avenida 9 de Julio
Eine der berühmtesten Straßen der Stadt; gute 110 Meter breit – und damit die breiteste Straße der Welt. Ihr Name erinnert an die Unabhängigkeit Argentiniens von der Kolonialmacht Spanien am 9. Juli 1816. Mal eben auf die andere Seite gehen, um Zigaretten zu holen, ist nicht – das Überqueren kann zwanzig Minuten dauern, wenn alle Ampeln (und es sind viele…) rot zeigen.
Teatro Colón
Es hat zwanzig Jahre gedauert, dieses Theater zu bauen, aber es war jeden Tag wert. Das Teatro Colón ist eines der berühmtesten Theater der Welt; errichtet in italienischem Stil. Karten sind selten – und teuer.
Casa Rosada
Der Präsidentenpalast, die Casa Rosada, liegt an der Ostseite des Plaza de Mayo. Neben dem Präsidenten hat man ein Museum darin untergebracht; man sollte aber nicht voreilig vom Einen auf das Andere schließen, sie befinden sich in deutlich abgegrenzten Bereichen. Das Gebäude wurde im Laufe der Zeit gelegentlich umgebaut und ist in architektonischer Hinsicht eine Art Flickenteppich, wenn auch das heutige Aussehen größtenteils auf bauliche Maßnahmen 1873 zurückgeht.
Puerto Madero
Ehemals der Hafen von Buenos Aires. Man darf davon ausgehen, dass Corto Maltese (Hugo Pratt: „Tango“) hier von Bord ging, mindestens zweimal. Die Anlage wurde 1888 eingerichtet, wird heute aber nicht mehr genutzt; schon seit den 30erjahren des zwanzigsten Jahrhunderts nahm die kommerzielle Schifffahrt zum Puerto Madero allmählich ab. In den Neunzigerjahren erlebte der ehemalige Hafen eine Renaissance, als im Umkreis ein Café- und Vergnügungsviertel mit vielen Bars, Hotels, Galerien und Kinos entstand.
Obelisk
Der Obelisk wurde 1936 anlässlich des 400. Geburtstags der Stadt aufgestellt; Piloten können ihn als Sonnenuhr nutzen. Auch hier wird gerne mal eine Rede gehalten. Über Paris möchte ich jetzt nichts sagen.
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