» New York


Autor: Sandra

Manhattan, der wohl bekannteste Teil New Yorks untergliedert sich in diverse Teile, wovon dieser Artikel den Süden, auch Downtown genannt, behandelt. Zu Downtown zähen alle Teile südlich der 14th Street.

 Side Streets in Greenwich Village © Flickr / Seth W

Meine Spaziergänge durch Manhattan begannen grundsätzlich ganz im Süden, dem Battery Park. Dieser großzügig angelegte Park besticht durch seine Grünflächen und Denkmäler, sowie diverse Museen, die ich mir nach und nach angesehen habe. Zu nennen sind hier im Besonderen das Castle Clinton National Monument, das Museum of Jewish Heritage, das National Museum of the American Indian und das Skyscraper Museum.
Nach einem kleinen Snack ging ich weiter durch das Financial District, in dem man vor der Börse, der Wall Street, zwei der wohl bekanntesten Statuen zum Thema Finanzen sehen kann. Den Bullen und den Bären. Sie stehen für die Ups (Bulle) und Downs (Bär) der Börse und sind etwa menschenhoch aus Bronze. Unbedingt zu besuchen ist hier auch Ground Zero, der Ort der Twintowers, die am 11.09.2001 Opfer des wohl größten Terroranschlags der neueren Geschichte wurden. Die Gedenkstätte lädt zum Nachdenken ein, wenn hier auch schon neue Türme gebaut werden.
Hält man sich auf dem Weg nach Norden immer rechts, kann man Little Italy und China Town besuchen, die beide ihren Namen vollauf gerecht werden. Die Einwohner dieser Viertel stammen hauptsächlich aus den jeweiligen Staaten und haben sich eine kleine Enklave in der Fremde aufgebaut. Restaurants im Landesstil laden zum Verweilen ein und die kleinen Läden in Chinatown erinnern an asiatische Märkte mit ihren günstig zu erstehenden Plagiaten. In Little Italy werden die italienischen Feiertage ausgiebig im Landesstil gefeiert und sind auf jeden Fall einen Besuch wert.
Hält man sich links auf dem Weg nach Midtown kommt man unweigerlich in die wechselnden Szeneviertel wie Tribeca, beliebt bei den „Reichen und Schönen“ aufgrund seiner zahlreichen Szenerestaurants oder SoHo, dem Künstlerviertel der 80er Jahre, heute noch bekannt aufgrund seiner vielen Comic- und moderne Kunstläden und dem Yuppiestil seiner Bewohner.
Der Weg durch das West Village, einem recht vornehmeren Teil von Greenwich Village, der heute durch seine stylischen Schwulenbars einen Besuch mehr als rechtfertigt führt uns seitlich von Westen her durch die restlichen Teile Downtowns. Hierzu gehört natürlich auch Greenwich Village an sich. Die hauptsächlich studentische Bevölkerung genießt hier die Freizeit in schmucken Kaffeehäusern und Weinbars, die den Stil dieses Stadtteils neben kunstvoll gestalteten kleinen Häuser, im Gegensatz zu den sonst allgegenwärtigen Hochhäusern der Stadt, prägen.

Als östlichen Abschluß Downtowns darf East Village nicht vergessen werden. Es ist östlich des Broadway zu finden und erinnert an die Punk- und Kunstbewegungen der 80er und 90er Jahre. Dieser Stil ist durch die Bewohner dieser immer noch aktuellen Szene weiterhin lebendig, wobei auch Immigrantencommunities aus der jüdischen, hispanischen und ukrainischen Kultur immer mehr das Stadtbild prägen.    [...mehr]



Autor: Sandra

Die Stadt New York im gleichnamigen Staat wurde am Anfang von ursprünglich niederländischen Siedlern aufgebaut, bevor sie 1664 von der englischen Navy eingenommen wurde und nach deren damaligem Befehlshaber, dem Herzog von York benannt wurde. Erst zehn Jahre später sollte sie auch offiziell dem englischen Reich zugeordnet werden.
Aus dem Stück Land, das 1626 den Indianern abgekauft wurde, entwickelte sich rasch eine Stadt, die noch heute einen ganz besonderen Reiz ausstrahlt.

New York, besonders im Blickpunkt hier Manhattan, als Einheit ist schwer zu beschreiben, da es aus so vielen verschiedenen Teilen besteht, die ihrerseits alle eine eigene Daseinsberechtigung haben.
Im Süden beginnt der Big Apple mit dem Battery Park, einer Parkanlage, die bald ins wirtschaftliche Herz Manhattans übergeht. Hier ist unter vielen Firmensitzen auch die Wall Street beheimated, als Herzstück des Financial Districts.
Darüber türmen die wohl bekanntesten Sites wie Little Italy, Little China und die Szenebezirke Greenwich Village, Soho und Tribeca. Außerdem kennt man die Upper East Side, Upper West Side und den Centralpark, bevor man in die „schlechteren Bezirke“ wie Harlem übergeht.

Die Aufteilung von Manhattan in seine Bereiche umschließt auch eine Aufteilung in Lebensanschauungen. So findet man die meisten Künstler im südlichen Teil der Insel, die wohlbetuchten Bewohner in der Mitte und die hauptsächlich durch Gewalt und Kriminalität gerühmten Bezirke im Norden.

Die einzelnen Teile und die Möglichkeiten, sich dort zu vergnügen und sie zu bereisen möchte ich diese Woche noch genauer vorstellen. Nur so viel sei schon jetzt gesagt, in Manhattan, der von Frank Sinatra besungenen „Stadt, die niemals schläft“ findet jeder seine Nische und die Faszination dieser vielfältigen Metropole zieht viele in ihren Bann. Selbst die beiden großen und weltberühmten Straßen, der Broadway und die Fifth Avenue, verändern sich in ihrem Fortschreiten von Nord nach Süd in ihrem Aussehen und den Läden, die sich aneinander reihen.    [...mehr]



Autor: Yvonne

In den „Five Boroughs“ leben rund fünf Millionen Menschen; in der Metropolregion New Yorks 22 Millionen. Das macht den „Big Apple“, der in mancher Hinsicht das kulturelle und politische Zentrum Amerikas ist, zur größten Stadt der Vereinigten Staaten – und zur zweitgrößten Metropolregion weltweit. New York ist eine traditionelle Einwandererstadt, ein „melting pot“ – dementsprechend ist auch die kulturelle Vielfalt überwältigend – Little Italy, Chinatown, die irischen Viertel etc. – jede Bevölkerungsgruppe scheint ihre Heimat im Kleinen neu errichtet zu haben. Es gibt nichts, was in New York nicht zu finden wäre. Schätzungen zufolge werden in der Stadt bis zu 200 Sprachen aktiv gesprochen. New York ist ein Wirtschafts- und Handelszentrum von Weltbedeutung.

Sehenswürdigkeiten - unterwegs in New York

Empire State Building
Empire State Building Das Empire State Building ist das derzeit höchste Gebäude in NYC. Mit einer Höhe von 448,7m ist das 1930 errichtete Bürogebäude das zweithöchste Gebäude der USA und das neunthöchste der Welt. Das Empire State Building befindet sich auf der 5th Avenue und bietet eine einzigartige Aussicht – ein Besuch ist Pflicht!

Ellis Island
Ellis Island Rund zwölf Millionen Einwohner kamen zwischen 1892 und 1954 über Ellis Island in die Vereinigten Staaten. Die Abfertigung konnte mehrere Tage dauern; in dieser Zeit wurden die Menschen auf Ellis Island untergebracht. Etwa 40% aller amerikanischen Staatsbürger haben Ahnen, die über Ellis Island einreisten.

Statue Of Liberty
Statue Of Liberty Bekanntlich ein Geschenk Frankreichs, welches mit den USA seit Jahrhunderten in einer merkwürdigen Hassliebe verbunden ist. Die Statue ist 102 Meter hoch; sie steht auf Liberty Island am Hafen New Yorks und gilt als das Wahrzeichen Amerikas schlechthin.

Times Square
Times Square Der Times Square wurde nach der New Yorker Zeitung Times benannt und befindet sich an der Kreuzung 42 St / Broadway. Hier finden Sie eine schier endlose Anzahl an Restaurants, Theatern, Musicals und riesigen Bildflächen, die entweder für Werbung oder News genutzt werden. Bekannte Firmen wie MTV und Sony haben ihre Zentralen auf dem Times Square.

Broadway
Broadway Der Broadway ist mit einer Länge von über 30 Kilometern eine der längsten Straßen New Yorks. Auf ihm befindet sich eine Theatermeile gleichen Namens, auf welcher jährlich in 40 Theatern mehr als 1.500 Aufführungen gegeben werden.

Rockefeller Center
Rockefeller Center Das Rockefeller ist ein Gebäudekomplex, der aus 21 Hochhäusern besteht und sich über drei Blöcke erstreckt. NBC und General Electric haben hier ihren Hauptsitz. Im Dezember steht hier der höchste Weihnachtsbaum der USA.




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Autor: Yvonne

Einreise

Wer als Deutscher ohne Visum einreist, darf sich bis zu 90 Tage in den Vereinigten Staaten aufhalten. Eine Verlängerung ist allerdings nicht möglich. New York hat drei internationale Flughäfen: Den John F. Kenney Airport, den Airport La Guardia und Newark Airport in New Jersey. Ein Direktflug aus Deutschland dauert zwischen acht und zehn Stunden. An allen Flughäfen warten Taxen; außerdem kann man überall Mietwagen bekommen, ferner werden die Flughäfen regelmäßig von Bussen angefahren. Wer möchte, kann sich auch für 144$ mit einem Helikopter direkt nach Manhattan fliegen lassen.

Nahverkehr

Ein Auto ist in New York, wie in allen großen Weltmetropolen, nicht zu empfehlen. Der Verkehr ist, gelinde ausgedrückt, mörderisch in dem Sinn, dass man zu Fuß ohnehin schneller vorankommt. Die Parkgebühren in Manhattan entsprechend den Monatsmieten für Mehrzimmerwohnungen in anderen Bezirken. Die berühmten „yellow cabs“ sind übrigens vergleichsweise preiswert; nach 2,50$ Basispreis kostet jede Fünftelmeile etwa 40 Cent. Das Verkehrsnetz von New York ist sehr gut ausgebaut, allerdings für Touristen zunächst ziemlich unübersichtlich, weil verschiedene Linien verschiedene Preise haben – und fragen Sie nicht, welche Regeln gelten, wenn man von einer Linie in einer andere umsteigt. Am Einfachsten ist der Kauf einer Wochen- oder Monatskarte, mit der man alle öffentlichen Verkehrsmittel von NY City Transit und MTA Bus unbegrenzt nutzen kann. Die Bahnen verkehren grundsätzlich rund um die Uhr. Die Subway hat 26 Linien und ist schnell und zuverlässig. Kostenlose Fahrpläne liegen an den meisten Stationen aus. Es gibt sehr viele Busunternehmen und entsprechend viele Linien. Achten Sie darauf, dass Sie nur passend – und in Münzen – zahlen dürfen: Rückgeld gibt es nicht.

New York Skyline




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